Porträt

laut.de-Biographie

The Machine

2007 laufen sich David Eering, Davy Boogaard and Hans van Heemst über den Weg, um den weiteren gemeinsam zu beschreiten. Viel lässt sich über diesen Moment nicht sagen, denn die drei Holländer sind keine Männer großer Worte, sondern fetter Riffs.

Drei Jahre nach ihrer Gründung werden sie vom deutschen Label Elektrohasch unter Vertrag genommen und können ihrer Produktivität endlich freien Lauf lassen. Bereits ohne Plattenvertrag veröffentlichten The Machine nämlich mehr oder weniger in Eigenregie bereits zwei Alben namens "Shadow Of The Machine" (2007) und "Solar Corona" (2009).

Als sie 2010 endlich mit "Drie" (Drei) an die Oberfläche der Musikindustrie schwimmen, steht ihnen einiges bevor. Konzerte, Festivals wie dem Stoned From The Underground bei Erfurt und kleine Gigs im Rahmen der Elektrohasch Label Night - bekräftigen ihren stilsicheren Sound nun auch außerhalb ihres Heimatlands.

Ihr Sound ist vielen Stoner- und Psychedelicbands ähnlich, doch lassen sich schnell Differenzierungen wie befreundeten Acts wie Colour Haze oder My Sleeping Karma finden. Retrophiler Rock mit herzhaften Stoner-Riffs und fuzziger Acid-Blues stehen bei den Holländern auf dem Programm. Das macht vor allem ihre Live-Performance zu einem hinreißenden Erlebnis. Denn ihr Credo scheint zu sein: viel Platz zum Jammen und Experimentieren, live erst recht!

2012 veröffentlichen Eering, Boogaard und van Heemst ihr viertes Album, das völlig neue Seiten der Band offenbart. Sie scheren sich nicht länger um das obligatorische 12-Minuten-Pflichtprogramm. Über kurz oder lang schaffen sie es mit jedem Track, Höhen und Tiefen abzuklappern, ohne dabei die Gitarre ganz tief hängen zu lassen.

Alben

The Machine - Redhead: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2010 Redhead

Kritik von Daniel Straub

Der Radio Slave-Mann bietet viel Konzept und wenig Inhalt. (0 Kommentare)

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