Porträt

laut.de-Biographie

The Havana Ragdolls

"Köln ist eine schöne Stadt, juppheidie, juppheida. Die auch eine geile Punkrockszene hat, juppheididada ..." Hey, Ho, Let's Go! Havana Ragdolls heißt das Punkrock-Paket aus dem Rheinland, die einem ordentlich den Rock'n'Roll-Marsch blasen. Die Boogie-Armee besteht seit August 2002 aus der klassischen Drei-Mann-Besetzung. Slathi singt, schreibt die Songs und spielt Gitarre. Panu sitzt singend am Schlagzeug, und Flo trällert bombastisch den Bass. Ein weiterer Boogie Man ist Martin Barbero, der nach einer kurzen Pause mit seiner Gitarre die Garage rockt.

Martin und Stathi träumen schon seit Anfang der 90er von einer rockenden Punkrockband. Doch meistens scheitert es an den anderen Musikern. Klar. Die unterschiedliche musikalische Auffassung ist einfach zu groß. Dann begegnen die beiden Rocker den Rhythmus-Maschinen Panu und Flo, endlich wird der rumpelige Traum Wirklichkeit. 2002 gibt es zwei fertige Demos. "The Boogie Attack" mit vier Songs und "Overloaded" mit insgesamt sechs Hörbrausen. Zahlreiche Live-Auftritte verstärken das impulsante Zusammenspiel. Dabei stehen die Ragdolls u.a. gemeinsam mit den New Yorkern Speedball Baby und The Crimes auf einer Bühne.

Armut, Drogen, arbeitslos, selten die Unterhose wechseln und erst waschen, wenn der Nachbarshund die Nase rümpft. Das gehört zum Rock'n'Roll dazu, und frei nach diesen Kriterien leben die Havana Ragdolls. Dazu jede Menge Spaß und vor allem Selbstverwirklichung mit dem, was man macht. Wieso gründet man sonst eine Band, und was tun Rockstars wie The Strokes? Sicherlich nicht in Frauenknästen oder auf Bahnhöfen spielen!

Wegen der Kohle müssen die "Modern Lovers" sich auch keine Sorgen machen. Tun die Ragdolls allerdings auch nicht, obwohl sie meist nur für Freibier oder Benzingeld spielen, aber das ist das wahre R'n'R Leben, und die Hauptsache ist, dass die Locations voll werden und der Mob tobt. So wie einst im legendären Sonic Ballroom in Köln. Hier spielen sie zum ersten Mal mit den Gore Gore Girls, und der Laden platze aus allen Nähten.

Köln hat seine Popkomm zwar verloren, aber wer vermisst die schon? Hauptsache die Proberäume dröhnen und verursachen einen angenehmen Hörschaden. Den Namen Havana Ragdolls muss man sich merken. 2004 erscheint das großartige Debüt. "Demolition Boogie Attack" überzeugt mit zwölf Old-School Punkrock Fetzen. Rock'n'Roll mit Herz. Anlage bitte auf volle Lautstärke und "Don't Forget To Boogie"!

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