Porträt

laut.de-Biographie

The Care Company

Nichts mit Cremes, Wässerchen und Pudergegurke hat das zu tun – obwohl man das ja eventuell denken könnte. Die Care Company ist eine deutsche Synthietruppe, von deren Mitgliedern bereits zwei Personen einige Erfolge auf dem Sektor zeitgemäße deutsche elektronische Popmusik zu verbuchen haben: Markus Reinhardt (Keyboards, Musik) und Jose Alvarez (Produktion). Reinhardt ist bei einer der wenigen eigenständigen deutschen Synthiebands Wolfsheim für Komposition und Arrangement zuständig und Alvarez produzierte das Ganze.

Die Idee einer neuen Band kommt aber nicht von den beiden, sondern lässt sich in die Sparte "Geschichten, die das Musikerleben so schreibt" einordnen: denn als Markus rein zufällig den aus Berlin stammenden Sänger und Musiker Carsten Klatte kennenlernt, ist er von dessen Gesang gleich so angetan, dass ihm sofort Ideen für gemeinsame Songs durch den Kopf schießen. Man bespicht das Ganze und viel Überredungskunst muss der Wolfsheim-Keyboarder wohl auch nicht an den Tag legen, denn Carsten sagt recht fix zu.

Der Sänger ist somit gefunden und bei der Suche nach einem geeigneten Mann, der den Songs noch den richtigen Schliff geben soll, muss sich Markus auch nicht lange umsehen, sondern fragt eben mal den Jose – denn mit dem hatte er sich bei Wolfsheim ja wirklich schon einige Nächte im Studio um die Ohren gehauen und den kannte er schließlich gut. Alvarez ist auch schnell im Boot und ab geht's ins Studio. Im Frühsommer 2001 erscheint das erste Album "In The Flow".

Synthiepop, der mal mit einer Prise Drum'n'Bass angereichet ist, aber auch getragenere Sounds und hier und da eine dezente Akustikgitarre beinhaltet – so klingt die Care Company. Obwohl die Besetzung hauptsächlich mit Elektronik arbeitet, wollen Klatte, Reinhardt und Alvarez live spielen. Da will man dann aber nicht alles vom Band oder aus dem Sequenzer kommen lassen, sondern mit diversen zusätzlichen Musikern arbeiten.

Alben

The Care Company - In The Flow: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2001 In The Flow

Kritik von Michael Schuh

Auf dem schmalen Grat zwischen schwammigem Pathos und coolen Songs. (0 Kommentare)

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