Porträt

laut.de-Biographie

The Brimstone Solar Radiation Band

Bescheidenheit scheint nicht ihr Ding zu sein. "Wenn du noch nie von der Brimstone Solar Radiation Band gehört hast, mach dir keine Sorgen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dich ihre Musik in den Parks, aus geöffneten Autofenstern, im Pub oder am Strand wegbläst. Es wird nicht lange dauern, bis du ihr Album kaufst", ist im November 2005 auf ihrer Homepage zu erfahren. Selbstbewusste Worte für eine Band, die bis zu diesem Zeitpunkt zwei beachtete, aber nicht gerade erfolgreiche Platten veröffentlicht.

Die Brimstone Solar Radiation Band stammt aus dem norwegischen Bergen, ihre musikalische Heimat ist aber eher das Kalifornien und das London der 60er Jahre. R. Edwards (Stimme, Gitarre), Oyvind Gronner (Keyboards, Orgel), Erling Halsne Juvik (Gitarre), Biff (Bass) und Thomasar (Schlagzeug) haben eine Vorliebe für die ersten Pink Floyd, Doors und Grateful Dead, aber auch für ungewöhnliche Instrumente wie Sitar oder Geigen aus dem traditionellen irischen Folk. Die eigenwillige Mischung erinnert an Hippiemusik, ist aber ein Produkt des frühen 21. Jahrhunderts.

Bereits mit ihrem selbst betitelten Debüt dringt die Kunde im ersten Halbjahr 2005 über die Grenzen Skandinaviens nach Deutschland, wo sie mehr oder weniger wohlwollende Kritiken ernten. Sie nutzen die Gunst der Stunde und bieten mit "Solstice" wenige Monate später einen Nachfolger, begleitet von einer kurzen Tour im November desselben Jahres. Ihre Energie scheint damit nicht ausgereizt. Neben kecken Sprüchen kündigen sie auf ihrer Webseite an, 2006 ihr drittes Album zu veröffentlichen.

Alben

The Brimstone Solar Radiation Band - Solstice: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2005 Solstice

Kritik von Giuliano Benassi

Psychedelische Retro-Klänge aus Norwegen. (0 Kommentare)

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