Porträt

laut.de-Biographie

Telepathe

Zwei junge schüchterne Mädels aus Brooklyn wirbeln Ende 2008 durch die Musikwelt. Schuld daran ist ihr famoser Avantgarde-Sound, der weder vor epischen Synthie-Flächen noch vor knackigen Hip Hop-Beats Halt macht. So klug wie Busy Ganges und Melissa Livaudais verschmelzen nur wenige die Genres zu einem großen Ganzen.

Ihren Ursprung finden Telepathe im Jahr 2006. Drei Jahre nach dem Ende ihrer Band Wikkid, bei der Busy am Schlagzeug saß und Melissa eine von drei Gitarren bediente, besinnen sich die beiden auf Melodien. Als bislang überzeugt disharmonische Mathrock-Band, die sich selbst vor Akkorden völlig verschließt, spielten Melodien bei Wikkid eine untergeordnete Rolle. Telepathe sollte in allen Dingen ein Gegensatz zur Vergangenheit darstellen: Jammen war ausdrücklich nicht erwünscht.

Auf der ersten EP "Farewell Forrest" des neuen Duos, will das noch nicht so recht gelingen. Schlagzeug und Gitarre begleiten die Mädels mit einigen wenigen Synthies und kreieren einen flächigen Instrumental-Elfen-Rock. Kurz darauf begegnen Telepathe dem Überproduzent David Sitek, der neben seiner Band TV On The Radio u.a. bei Alben von den Yeah Yeah Yeahs, Scarlett Johansson oder Foals hinter dem Mischpult saß.

Sitek wird der große Mentor der Band und arbeitet mit ihnen ab Dezember 2007 in seinen Stay Gold Studios in Brooklyn. Besonders seine Sammlung alter Synthezier stößt bei den Mädels auf großes Interesse. Mit Sitek feilen Telepathe weiter an ihrem Bandkonzept und öffnen ihrem Sound die verschiedensten Genre-Türen.

Während man stundenlang Dubstep hört und an den ungewöhnlichsten Instrumentarien herumschraubt, reifen Telepathe zum synthetischen Dance-Act heran. Die erste Single dieser Kooperation "Chrome's On It" mausert sich mit ihren weichen Synthie-Raps gleich zu einem erfrischenden Undergroundhit. Die "Devils Trident"-7" auf dem englischen Opinion Leader-Label Merok erledigt den Rest, um Telepathe ins Rampenlicht der internationalen Hipster-Gemeinschaft zu katapultieren.

Im Januar 2009 erscheint ihr Debüt "Dance Mother" in Deutschland und zeigt sich als clever arrangierter Pop ohne Genre-Scheu. Dass diese Band etwas ganze Besonderes ist haben auch Kyp Malone (TV On The Radio) und Shannon Funchess (!!!) verstanden, die beide Gast-Vocals auf der Platte übernehmen.

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