Porträt

laut.de-Biographie

Susanne Brokesch

Susanne Brokesch kommt 1972 in Wien zur Welt. Kaum auf den Beinen, fängt sie damit an, eigene Lieder zu schreiben, die sie bei Familienfeiern ihren Verwandten vorführt. Als Kind muss Susanne wegen einer Skoliosis ein Stütz-Korsett tragen. Später gründet sie eine Band, die es jedoch lediglich zu einem Auftritt in Wien schafft. Sie arbeitet im Kindergarten, in einer Lebensmittelhandlung, ist Zimmermädchen in einer Frühstückspension und ein Jahr lang an der Pädagogischen Akademie in Wien eingeschrieben.

Größere Bekanntheit erlangt Brokesch als DJane mit dem Auflegen von House-Platten, wobei sie den in verschiedendsten Clubs von Wien bis New York herum kommt. Zeitgleich beginnt Brokesch unter dem Alias Sil Electronics, eigene Stücke zu produzieren. Durch die Rancho Relaxo Allstars Erdem Tunakan und Patrick Pulsinger kommt sie mit den Verantwortlichen des Münchner Disko B Labels in Kontakt.

Dort erscheint 1997 ihr Debut "Sharing The Sunhat", das es in die Redaktionscharts der Spex und des Wire Magazins schafft. Die Musik auf diesem Album wird von anderer Seite als Artcore, Ambient-Electronic oder sogar Post Industrial bezeichnet. Brokesch selbst umschreibt ihren Sound als New Age Jazz. Neben dem Produzieren beschäftigt sie sich unter anderen mit der Gestaltung von Plattencovern, sie schreibt Kurzgeschichten und Gedichte.

Für den Bayrischen Rundfunk macht Brokesch 1998 einen Beitrag zu einer Vertonung des Buches "Unterwegs" von Jack Keruac. Im Januar 2003 veröffentlicht Brokesch, die mittlerweile in New York lebt und dort Deutsch unterrichtet, "So Easy, Hard to Practice" Ebenfalls auf Disko B.

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