Porträt

laut.de-Biographie

Superjoint Ritual

Superjoint Ritual setzt sich aus relativ bekannten Muckern der Metal-Szene aus New Orleans zusammen. Mitglieder von Pantera, Corrosion Of Conformity, Hank Williams III, Eyehategod und Down zocken bei der Band, die zusammen wohl einen Bier- und Dopekonsum einer mittleren Kleinstadt hat. Den röhrenden Elch mimt Phil Anselmo, die Klampfen schreddern Kevin Bond und Jimmy Bower, den Bass rupft Hank III und die Drums zerlegt Joe Fozzio.

Von Anfang an sind die Ziele klar abgesteckt: So brutal und heavy wie möglich muss der Sound sein. Überflüssiges wie Melodien oder Samples bleiben von vorne herein außen vor. Alles was direkt auf die Birne knallt, ist erwünscht und wird bis ins letzte Extrem ausgereizt. Nach endlosen besoffenen Jams und Aufnahmen auf popligen Kassettenrecordern, gehen die Kerle dann ins Studio und nehmen "Use Once And Destroy" auf. Sechzehn Songs schaffen es auf das Album und pendeln immer zwischen doomigen und schnellen Hardcore-Passagen hin und her, ohne dabei auf eine wütende Portion Hass zu verzichten.

Mit der Zeit zeichnet sich immer mehr ab, dass zumindest Phil aus seiner Hauptband Pantera draußen ist, und auch mit Down ist nichts weiter geplant. Deswegen kann sich der Hinterwäldler auch voll und ganz auf Superjoint Ritual konzentrieren. Nachdem die DVD "Live In Dallas, TX" erschienen ist, legt er ziemlich genau ein Jahr später "A Lethal Dose Of American Hatred" nach. Allein schon der Titel macht klar, wessen Geistes Kind die Rüpel sind, und auch auf der Scheibe selbst geht es wieder verdammt heftig zur Sache. Sonderlich inspiriert klingt die Chose aber trotzdem nicht, und so wird sich der Erfolg von Superjoint Ritual wohl in sehr überschaulichen Grenzen halten.

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