Porträt

laut.de-Biographie

Stephan Bodzin

Die Weichen für die Liebe zu elektronischer Musik werden bereits in jungen Jahren gestellt. Stephan Bodzin, Jahrgang 1969, kommt als Sohn eines Musikers in Norddeutschland zur Welt.
Im elterlichen Haus stehen allerlei Geräte, die Mitte der 70er Jahre noch von einer geheimnisvollen Aura umweht werden. Zwar hat Hot Butters "Popcorn" schon das Hitpotenzial elektronischer Musik unter Beweis gestellt. Von der Massentauglichkeit ist sie aber noch ein gutes Stück entfernt.

Bodzin ist von den Möglichkeiten dennoch begeistert und baut sich nach und nach ein kleines Studio auf. Als er nach Bremen zieht, findet er im Umfeld des Goethe Theaters ein erstes künstlerisches Zuhause. Es dauert nicht lange, bis ihn zu Beginn der 90er Jahre das House- und Technofieber packt. Die Freundschaft mit Oliver Huntemann bekräftigt ihn in dem Entschluss, als Produzent zu arbeiten.

In den kommenden Jahren arbeitet er mit Huntemann am Pop-Dance-Projekt Kaycee, veröffentlicht Remixe von Frankie Goes To Hollywood und Sinead O'Connor und arbeitet unter den Pseudonymen Condor und Boca. 2004 ruft ihn Thomas Schumacher in sein Studio, um das aktuelle Album von Elektrochemie LK zu produzieren.

In der Folge startet Bodzin auf dem Label von Marc Romboy seine Solokarriere. Funktionaler Electro-Tech heißt seine Formel für den Dancefloor. Davon zeugt auch die erste Mix-CD "Systematic Colours Vol. 1", die 2006 auf Romboys Systematic Recordings erscheint.

2007 veröffentlicht Bodzin mit "Liebe Ist ..." sein Debütalbum. Gleichzeitig ruft er mit Herzblut auch sein eigenes Label ins Leben.

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