Porträt

laut.de-Biographie

Stefan Dettl

Durch ein langes Studium der Barockmusik ausgebildet, von langjähriger Orchestererfahrung beseelt und durch ausgedehnte Bandtouren mit LaBrassBanda erprobt: Stefan Dettl ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt.

Der 1981 in Traunstein geborene Vollblutmusiker liebt seine Heimat. Und das zeigt er auch in seinen Texten. Seit 2008 die etwas andere Blaskapelle namens LaBrassBanda in Europa immer weitere Kreise zieht, bringt Stefan Dettl diesen Patriotismus auf immer größeren Bühnen unter die Leute. In einem Interview mit der Münchner Abendzeitung sagte er einmal "Bayerisch, das bin einfach ich. Wenn ich Ansagen auf Hochdeutsch machen muss, bin ich unglaublich nervös und hab ein ganz schlechtes Körpergefühl. Sobald ich aber auf der Bühne so sein kann, wie ich eben bin, dann fließt es einfach aus mir heraus."

Auch wenn das schon für Auftritte in Karlsruhe zu einigen sprachlichen Barrieren führen kann, ist Dettl der Überzeugung, die Message seiner Songs trotz allem auf sein Publikum übertragen zu können: "Außerhalb von Bayern versteht man die Texte vielleicht nicht ganz, aber man versteht die Stimmfarbe oder die Gestik des Musikers. Das funktioniert in Karlsruhe genauso wie in Zimbabwe". Jawohl, Zimbabwe. Denn sogar bis ins ferne Afrika ist die Brass-Welle seiner Band bereits vorgedrungen.

2010 beschließt der Musiker vom Chiemsee, auch eigene Wege zu beschreiten. Natürlich leidet seine Zusammenarbeit mit LaBrassBanda darunter keineswegs. Nach rund einem Jahr harter Arbeit veröffentlicht Dettl sein Solodebüt "Rockstar" und will dabei alles andere als rockig rüberkommen.

"Ich bin nicht tätowiert. Ich habe auch keine Ladys am Start. Bei dem Titel ist schon ein gewisses Augenzwinkern dabei." Als quasi "Rockstar in Ausbildung" schafft es der junge Musiker mit ganz profanen Texten über beispielsweise eine Blume die Massen zu begeistern.

Dass der Albumtitel seines Debüts tatsächlich alles andere als ernst gemeint war, beweist Stefan mit seinem 2012er-Album "Summer Of Love". Denn hier propagiert er Freiheit und was sonst noch alles zum Neo-Hippietum dazugehört.

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