Porträt

laut.de-Biographie

Shahrokh SoundOfK

Das Elektro-Projekt Shahrokh Soundofk wird 2006 von DJ und Clubbesitzer Shahrokh Dini und dem House-Produzenten Andreas Köhler ins Leben gerufen. Die musikalischen Karrieren der beiden Künstler beginnen allerdings schon wesentlich früher.

Shahrokh Dini, dessen Club Mood Lounge aus der Karlsruher Clublandschaft nicht mehr wegzudenken ist, erregt bereits 1995 als DJ Aufsehen in der House-Szene. Seine erste EP "Deff Punch/Roya" erntet größtenteils positive Kritiken, unter anderem auch von Szenegrößen wie Jazzanova, Carl Craig und Peter Kruder. Die gewonnene Popularität nutzt der gebürtige Iraner, um sich über die Clubszene hinaus einen Namen zu machen. Sein Song "Yo Mama" ist auf dem Soundtrack zu Wolfgang Petersens "Stargate" zu hören. Außerdem folgen Remixe von Donna Summers "Hot Stuff" und "Bad Girls", sowie Gloria Gaynors "Last Night" für das Projekt "DJ Empire - A Tribute To Giorgio Moroder".

Andreas Köhler studiert währenddessen klassische Musik, betätigt sich als professioneller Pianist und Cellist und spielt im SWR Symphonie Orchester. Neben der Liebe zur Klassik hegt er allerdings auch eine Leidenschaft zu digitaler Musik: "Der Computer ist eigentlich ein Instrument – das ist meine Theorie. Also genauso wie ein Cello auch ein Instrument ist, denn ein Instrument ist nur etwas, mit dem ich eigentlich Musik mache". In seinem eigenen Studio produziert er ebenfalls einige Songs für Labels wie Hardhouse, F-Communication und Glasgow Underground.

2006 veröffentlicht das Duo die erste gemeinsame EP "Owlflight". Die unterschiedlichen musikalischen Einflüsse der beiden Künstler, schlagen sich auf der Scheibe nieder und wecken nicht nur das Interesse des üblichen House-Publikums. Der Szene-typische Minimalismus weicht dem Hang zu komplexen, teils orientalisch angehauchten Melodien.

Außerdem hört man neben den üblichen elektronischen Beats auch viele akustische Instrumente, was vor allem die Live-Auftritte zu einem besonderen Erlebnis macht. Die Presse und mehrere DJ-Kollegen äußern sich durchweg positiv zu dem Projekt. Das Debüt des Karlsruher Duos, "Dripping Point", dessen Name abgekürzt für Sound Of Karlsruhe steht, steht der Vielseitigkeit des sonstigen Outputs in nichts nach.

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