Porträt

laut.de-Biographie

Postmortem

Ende 1991 schließen sich Shouter Matthias Rütz, die beiden Gitarristen Marcus Marth und Sven Gohdes, Basser Tilo Voigtländer und Drummer Marko Thäle in Berlin zu Postmortem zusammen. Musikalisch wollen sich in die Thrash und Death Metal-Ecke gehen und stellen im selben Jahr ihr erste Demo vor.

Schon früh stehen sie gemeinsam mit Bands wie Atrocity und Crematory auf der Bühne. Entsprechend dauert es nicht lange, bis sie bei Husky Records ihren ersten Deal unterschreiben und 1993 ihr Debüt "Screams Of Blackness" vorlegen. Gitarrist Sven verlässt nach der Veröffentlichung die Band, weswegen Dirk Olesch seinen Platz einnimmt. Da sie aber beim alten Label nicht wirklich voran kommen, wechseln sie zu Morbid Records.

Nach der EP "Der Totmacher" erscheint 1998 das zweite Album "The Age Of Massmurder". Darauf zeigen sie sich noch im traditionellen Death Metal verwurzelt. Erst mit "Repulsion" offenbaren sie eine rockigere Seite, wie das auch Entombed oder Crack Up tun.

Live sieht man die Berliner immer wieder mit Morbid Angel oder Sodom. Doch obwohl sie sogar einen Deal für die USA ergattern, versinken Postmortem zunächst wieder in der Versenkung und halten sich mit weiteren Veröffentlichungen zurück.

2000 erscheint die EP "Stormforce", drei Jahre später die EP "Join The Figh7club", doch nach der Tour mit Pro-Pain und Carnal Forge ist für Drummer Ekki und Gitarrist Schrod, bereits wieder Schluss.

So sitzt ab 2006 mit Max Scheffler bereits der vierte Drummer hinter der Schießbude. Den Job an der zweiten Gitarre vergeben Postmortem gar nicht mehr. Nachdem sich die Besetzung auf der Tour mit Ektomorf und Onslaught bewährt hat, ändern sie daran nichts mehr.

So nehmen sie in dieser Besetzung nach zehn Jahren das vierte Album "Constant Hate" auf und haben in War-Anthem Records endlich ein neues Label gefunden, auf dem sie im gemütlichen zwei Jahres-Rhythmus einen Death/Thrash-Hammer nach dem anderen veröffentlichen.

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