Porträt

laut.de-Biographie

Plus Device

Das Geheimnisvolle taugt besonders gut als Marketing-Instrument. Das wissen alle in der Popkultur bewanderten spätestens seit den frühen Tagen von Kraftwerk. Damals umwehte ein mystischer Hauch den Robotersound des Düsseldorfer Quartetts.

Bands, die sich in der Tradition von Kraftwerk sehen, greifen deshalb immer mal wieder gerne zum Mittel der Informations-Verweigerung. So auch Plus Device, die 2006 ihr Debütalbum "Puncture" veröffentlichen.

Bandname und Albumtitel sind so ziemlich das Einzige, was man von der Band weiß. Verlegt wird die Platte bei Hefty Records in Chicago, wo sich Plus Device mit ihren elektroiden Sounds nicht so recht ins Label-Roster einfügen wollen.

Dopplereffekt und frühe Acid-Tracks sind die offensichtlichen Referenzpunkte, die Plus Device für ihre Veröffentlichungen bemühen. Den Auftakt macht die EP "Bodyheat" Anfang 2006. Wenige Monate später steht mit "Puncture" der Longplayer bereit.

Seither brodelt die Gerüchteküche, zumindest im elektronischen Untergrund. Doch vielmehr, als dass sich nicht nur eine Person hinter Plus Device verbirgt, haben selbst die findigsten Sucher bislang nicht aufdecken können.

Die konkretesten Informationen sind hier, dass es sich bei einer Hälfte von Plus Device um einen namhaften Produzenten aus Detroit handeln könnte.

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