Porträt

laut.de-Biographie

Paul Armfield

Zart, sehnsüchtig und warm klingt die steinerweichende Stimme dieses imposanten, 2,05 großen Mannes. Der Singer/Songwriter Paul Armfield spielt Gitarre und Bass und verortet sich mit seiner Begleitband The Four Good Reasons in der besinnlichen Nische zwischen Folk, Kammerpop und Chanson.

Geboren im englischen Birmingham und aufgewachsen auf der Isle Of Wight erlernt der jugendliche Paul einst das Bassspiel, um seinen großen Vorbildern Paul Simonon (The Clash) und Jean Jaques Burnel (The Stranglers) nachzueifern. Schon bald verliert der Punk für ihn seinen Reiz, er schließt sich stattdessen Bands an, die ihrer Leidenschaft für die Genres Jazz, Blues Gypsy Music, Folk und Cajun frönen.

Neben der Kundenbetreuung und dem Verkauf in seinem kleinen Buchladen verbringt er seine Zeit mit dem Schreiben von verträumten und sozialkritischen Songs und lernt eines Tages Adam Kirk, den Gitarristen von Joan Baez kennen, mit dem er Demo-Versionen seiner Lieder einspielt. Einige Demos später bietet das Londoner Label A Town Full Of Fonzies Paul einen Vertrag an, woraufhin er sein musikalisches Schaffen intensiviert.

Gemeinsam mit Kirk, dem Gitarristen Grimshaw und dem Drummer Rubert Brown, dem Produzenten Ian Caple (Tricky, Stina Nordenson) und dem Arrangeur Dickon Hinchliffe (Tindersticks) entsteht schließlich das Debüt "Songs Without Words" (2004).

Dem schließt sich 2005 das Werk "Evermine" an, auf dem Paul unter anderem mit Coversongs seiner Vorbilder Tim Hardin ("Misty Rose"), Jacques Brel ("The Tender Hearts") umsetzt und ein Gedicht des Poeten François Mauriac vertont.

Paul Armfield lässt sich als Support-Act für Bands wie The Go-Betweens und Lambchop auch von deren Sound inspirieren und veröffentlicht das in Quartettbesetzung eingespielte, intime Album "Blood, Fish & Bone" (2009) hierzulande über das Label Artfull.

Mit "Tennyson" (2011) widmet er sich der musikalischen Aneignung von Texten des britischen Dichters Alfred Lord Tennyson (1809 - 1892) und etabliert sich damit überzeugend in einer Nische zwischen traditionellem britischem und zeitgenössischem Folk.

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Sa 10.05.2014 Gera (Festival)

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