Porträt

laut.de-Biographie

Opensouls

Kritiker stellen die Opensouls in eine Reihe mit Sharon Jones und den Dap Kings, dem Quantic Soul Orchestra oder Breakestra. In den Reihen der neunköpfigen neuseeländischen Formation betrachtet man derlei Lorbeeren als eine große Hypothek.

"Diese Künstler stehen im Bereich Soul-Musik an der Spitze der Nahrungskette. Ja, sie alle haben uns beeinflusst, aber wir sind uns ausgesprochen bewusst, dass sie ihren Sound haben und wir unseren eigenen entwickeln müssen, anstatt nur zu kopieren."

"Entwicklung" könnte als Überschrift über dem Wirken der Band stehen: Durchzieht ihr erstes Album noch ein deutlicher Hip Hop-Vibe, geht der Nachfolger streng in Richtung Soul und verströmt den Charme der Motown- und Stax-Blütezeit.

Die Opensouls formieren sich 2001 aus den Überbleibseln ihrer Vorläuferband 5th Floor. An die Seite der beiden Sänger Tyra Hammond und Bjorn Peterson gesellt sich bald ein ganzes Rudel Musiker. Gemeinsam jammen sie sich über die Bühnen von Auckland.

Nach und nach kristallisiert sich ein festes Line-Up heraus: Isaac Aesili und Cameron Allen an Trompete und Saxophon stellen die Bläser-Sektion. An den Drums sitzt Julien Dyne. Chip Matthews und Jeremy Toy bedienen Bass und Gitarre, Harlin Davey den MPC. Nach dessen Umzug nach New York beerbt Godfrey De Grut Keyboarder Steph Brown.

Fünf Jahre bastelt die Truppe, deren Mitglieder nebenbei in zahllose andere Projekte involviert sind, an ihrem größtenteils in Jeremy Toys Schlafzimmer aufgenommenen Debüt. Im April 2006 erscheint "Kaleidoscope". Für den Sound zeichnet Stones Throws Haustontechniker Dave Cooley verantwortlich: Das Internet machts möglich.

Über die Jahre erspielen sich die Opensouls einen Ruf als exzellente Live-Combo. Sie teilen sich die Bühnen mit Fat Freddy's Drop, The Black Keys, The Bamboos und zahllosen anderen. Unter Bloggern wittert man in Sängerin Tyra "scharfe Konkurrenz für Alice Russell". Auch außerhalb Neuseelands horchen Soul-Fans auf.

Ruhm steht für die Musiker jedoch nicht an erster Stelle: "Viel wichtiger ist uns, dass innerhalb der Band ein familiäres Klima herrscht, erklärt Bassist Chip Matthews gegenüber hhv.de. "Kurzum: eine gute Mischung aus unserer Musik und gegenseitiger Wertschätzung."

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