Porträt

laut.de-Biographie

Open Hand

Die Genregrenzen gnadenlos zu missachten, das ist die Mission von Open Hand. Gegründet 1999 in Hollywood releasen Justin Isham (Gesang, Gitarre), Michael Anastasi (Bass) und Alex Rodrigue (Schlagzeug) zwei EPs im Alleingang. Mit den Songs in der Tasche müssen die Drei einige Label-Fehlstarts einstecken. 2002 signen Open Hand schließlich bei Trustkill Records. 2003 erscheint "The Dream". Auf dem Debüt findet sich Material aus den selbst produzierten EPs, aber auch brandneuer Stoff.

Nach dem Debüt gehen die Jungs auf große Europa-Tournee. Michael und Sean ertragen die ständige Nähe zu ihren Kollegen und den Stress der vielen Konzerte nicht. Sie haben die Nase voll und verlassen die Band kurzerhand. Ohne Bassist und Drummer müssen Open Hand eine unfreiwillige Pause einlegen.

Ein Ende der Durststrecke ist nicht abzusehen. "Eine Zeit lang saßen wir nur rum und taten gar nix, außer zu überlegen was zu tun sei" erzählt Justin. Alex sieht keinen Sinn mehr in der Kombo und macht sich aus dem Staub. Justin gibt auch daraufhin nicht auf: "Ich war so niedergeschlagen, dass die Band auseinander gebrochen war, doch eben diese Erfahrung hat mich auch irgendwie motiviert. Ich wurde gezwungen noch härter und fokussierter zu arbeiten, um alles wieder zusammen zu flicken".

Dieses Durchhaltevermögen zahlt sich bald aus. Ein Bekannter Ishams, Paxton Pryor, möchte sich seinem Projekt anschließen. Zu dieser Zeit röhrt er bei the Vacation ins Mikro. Außerdem sitzt er auch an den Sticks. Gemeinsam haben die Beiden Pfeffer im Arsch. Paxton kickt daraufhin die alte Kombo. Das Power-Duo schreitet im Sommer 2004 zum ersten Mal gemeinsam ins Blastin Room Studio. Produzent Paul Malinowski (ehemaliger Bassist bei Shiner) steht Open Hand dabei zur Seite. Aus der Zusammenarbeit entsteht die energiegeladene CD "You And Me". 41 Minuten fantasievoller Mix aus Indie-, Stoner-Rock, Metal, Hardcore und Garage.

Nach dessen Fertigstellung gesellen sich Bassist Michael Anastasi und Gitarrist Sean Woods zur Band. Michael entspringt der Originalbesetzung. Die harten Männer zeigen auf ihrem zweiten Release, was sie alles drauf haben. Eine Sängerin steht ihnen zur Seite. Selbstkritisch erörtert Justin: "Es ist so was von langweilig, die ganze Zeit einem Typen zuzuhören, der nur Kram singt, über den Typen halt so singen. Es ist erfrischend das ganze auch mal aus weiblicher Perspektive zu hören. Sehr schön ist auch, dass die weiblichen Vocals viel rauer und härter sind als meine - phantastisch!".

Alben

  • Offizielle Web Page

    Neues Video zum downloaden!

    http://www.openhandrocks.com
  • Label-Site

    Ein ganzer Haufen vielversprechender Newcomer.

    http://www.trustkill.com

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