Porträt

laut.de-Biographie

Oni Logan

Der gebürtige Argentinier Oni Logan entdeckt schon früh seine Affinität zum klassischen Rock der Siebziger. Aufgewachsen in New York, Connecticut und Florida, sammelt er erste Banderfahrungen. In Florida ist er Frontmann von Defiance. Als er nach Kalifornien zieht, spielt er bei Ferrari, bevor er ein viel versprechendes Angebot von Lynch Mob bekommt. Er muss nicht lange überlegen, krallt sich das Mikro und ist somit Leadsänger der Band, die nach dem Gitarristen George Lynch benannt ist.

Ihr Debütalbum "Wicked Sensation" veröffentlichen sie 1990 und bringen beinahe eine halbe Million Kopien an die Mannen. Klar, dass eine ausgiebige Tour ansteht, bei der sie die USA, Japan und Europa bereisen. Vor Veröffentlichung des zweiten Albums verlässt Oni Lynch Mob. Mit dem ehemaligen Dio-Gitarristen Rowan Robertson gründet er Violet's Demise. Das Debüt soll im Januar 1995 erscheinen, erblickt vorerst aber nicht das Licht der Öffentlichkeit. Ein paar Jahre soll es im Internet ein viel gesuchtes Bootleg werden.

Ein paar Jahre lang verschwindet Oni Logan vollständig von der Bildflächte und spielt höchstens in lokalen Clubs mit der Band Head Set. Er gründet eine Familie, bekommt eine Tochter und zieht in die Schweiz. Das Schreiben von Songs gibt er während der ganzen Zeit nicht auf. Irgendwann scheint es ihn wieder an die Öffentlichkeit zu drängen. Er schließt sich wieder mit Lynch zusammen, um mit Dio und Armored Saint auf Tour zu gehen. Auch mit Rowan Robertson trifft er sich wieder, 2004 erscheint das damals verhinderte Album mit dem Namen "Revisited".

2006 meldet er sich mit einem Soloalbum namens "Stranger In A Foreign Land". Darauf sind nicht gerade wenige Session Musiker beteiligt mit Bekka Bramlett (Vocals), Don Airey (Hammond, Piano), Bertram Engel (Drums), Michael Voss (Gitarre), Martin Huch (u.a. Mandoline und Dobro), Steffi Stephan, Eda Miles and Matthias Rethmann (alle Bass), Nippy Noya (Percussion), Max Teschner (Gitarre, Keyboards) und Steve Lukather. Unterstützung bekommt er auch von Don Airey (Deep Purple, Rainbow), Steve Lukather (Toto) und Udo Lindenbergs Panikorchester. Musikalisch bewegt er sich in der Songwriter-Tradition mit einigen Rock- und Country-Einflüssen.

Alben

  • Offizielle Webseite

    Der Webauftritt von Oni Logan kommt ganz ordentlich daher.

    http://www.onilogan.ch

Noch keine Kommentare