Porträt

laut.de-Biographie

Nicolas Repac

Ein italienisches Magazin beschreibt den Franzosen als Musiker "all in one": Gitarrist, Produzent, Arrangeur, Soundtüftler, DJ. Wenn er nicht als Gastmusiker auftritt oder aufnimmt, bastelt Nicolas Repac in seiner Wohnung im Pariser Viertel Montmartre an thematischen Soundkollagen, in denen er historisches Material mit selbst eingespielten Spuren verbindet.

Als 20-Järiger habe er davon geträumt, der weltbeste Jazz-Gitarrist zu werden, so Repac auf seiner MySpace-Seite. Als er merkt, dass er das Zeug dazu doch nicht hat, legt er das Instrument zehn Jahre lang beiseite.

Um die Jahrtausendwende arbeitet er mit dem Sänger Arthur H zusammen. Er überzeugt ihn, wieder zur Gitarre zu greifen. Repac findet einen neuen Zugang. "Ich habe nicht mehr verkrampft versucht, ein Gitarrist zu sein. Ich habe einfach nur Musik gespielt. Das hat mir neue Möglichkeiten eröffnet. Da ich nie ein Virtuoso werden würde, konnte ich meinen Ideen freien Lauf lassen", so Repac.

Ab 2000 gehört er als Gitarrist Arthur Hs Liveband an, 2012 arbeitet er an Hs Album "L'Or Noir". Er bleibt weiterhin als Produzent und Arrangeur tätig. So zeichnet er für die Alben "Yéléma" (2006) und "Gagner L'Argent Français" (2011) der malischen Sängerin Mamani Keita verantwortlich.

2004 veröffentlicht Repac mit "Swing Swing" das erste Album unter eigenem Namen. "Die Kombination aus Swing und Elektro bringt Furchtbares in Erinnerung, etwa Lou Begas "Mambo No. 5". Doch es kann auch wunderbar funktionieren, wie 'Swing Swing' beweist", so ein Kritiker.

Auf seinem vierten Werk "Black Box", erschienen 2013, beschäftigt sich Repac mit dem Blues. Auf dem Album sind unter anderen Blind Willie Johnson, Bo Diddley, der angolanische Sänger Bonga und Gefangene bei der Arbeit im Jahr 1930 zu hören, die er mit seiner Gitarre und elektronischen Frickeleien begleitet.

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