Jimmy Somerville singt für Orlando-Opfer. Ritterschlag für Massendefekt. Pink Floyd-Vinyl-Verlosung. "The Dome" is back. 5 Fragen an Die Heiterkeit.

Inside The Shit (mis) - Ich weiß nicht, womit ihr euren Sonntag verbracht habt. Zum Schland-Spiel kam ich erst fünf Minuten nach Anpfiff, denn zuvor hatte ich mich heillos im Stock Aitken Waterman-Trash-Pop-Special des Kollegen Kabelitz verlaufen. Und Michael Schuh wollte keinesfalls im Kinderparadies abgeholt werden. Die Beats waren einfach zu gut. Mit Schamesröte musste ich hernach feststellen, dass ich zwar Bananarama ("Venus"-Maxi, zwei Alben), Dead Or Alive ("You Spin Me Round-12"), Sabrina ("Boys" 12" und Special 12") und eine Divine-Single besitze, aber nichts von Rick Astley. Dessen zwei SAW-Alben muss ich mit 15 heimlich verschenkt oder gemüllt haben. Nix together forever.

Und dann serviert mir Kabelitz auch noch Acts, von denen ich nie gehört habe: The Reynolds Girls. Ein Frauen-Duo, das zumindest aufgrund der Lyrics eine klare Sonderstellung in der Pop-Historie innehaben müsste. Ich zitiere mal wahllos aus dem grandiosen Text: "No heavy metal, rock'n'roll, music from the past / I'd rather jack than Fleetwood Mac / Who needs Pink Floyd, Dire Straits? That's not our music, it's out of date / Can't they see that every generation / Has music for its own identity? / But why the DJ on the radio station / Is always more than twice the age of me?"

Und wer liebt die 80er ebenfalls abgöttisch? Drangsal. Allerdings nur die guten 80er. Nun fiel ihm allerdings ein Rap-Video in die Hände und der Pfälzer Indie-Rocker ...

wittert eine Verschwörung

Außerdem heute dabei: Neues von Massendefekt, Jimmy Somerville, Depeche Mode, Pink Floyd-Vinyl-Verlosung, etc.

Michael Schuh hört die ganze Woche lang Musik, beobachtet Kollegen, die Musik hören und plaudert an dieser Stelle aus dem Redaktions-Nähkästchen. Personen, Orte und Handlung sind definitiv nicht erfunden.

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