Porträt

laut.de-Biographie

Nemesea

Unter dem Banner Nemesis gründen Gitarrist Hendrik Jan 'HJ' de Jong und die Sängerin Manda Ophuis 2002 am Konservatorium im holländischen Groningen ihre Band. Den Namen ändern sie bereits nach wenigen Wochen in Nemesea und runden die Sache mit Basser Sonny Onderwater und Drummer Chris Postma ab.

Schon im September des nächsten Jahres haben sie einen Deal mit dem kleinen Label Ebony Tears und nehmen ihr Debüt "Mana" auf. Mittlerweile haben sie sich mit dem zweiten Gitarristen Martijn Pronk und dem Keyboarder Berto Booijink verstärkt. Im November 2004 ist das Album endlich auf dem Markt und schneidet mit seinem symphonischen Gothic Metal im Großteil der internationalen Presse ausgesprochen gut ab.

Zwar folgen die ersten Touren durch Europa, doch das Geld reicht nicht, um ein zweites Album aufzunehmen. Über die Website sellaband.com sammeln sie nach und nach insgesamt 50.000 $ und nehmen damit ihr zweites Album "In Control" auf. Die Produktion übernimmt Tony Platt (Iron Maiden, AC/DC) und die Produktion Ronald Prent (Rammstein, HIM), was die Kohle vermutlich weitgehend aufbraucht.

Einen wesentlichen Schritt nach vorne bringt Nemesea allerdings auch dieses Album nicht, denn in Sachen Vertrieb und Promotion fehlt einfach ein richtiger Partner. Zumal sellaband.com recht schnell wieder die Pforten dicht macht. Schließlich packen Martijn und Berto ihre Sachen und lassen Sonny, HJ und Manda recht verloren zurück.

Die suchen sich mit Drummer Steven Bouma erst einmal Ersatz für den bereits 2006 ausgestiegenen Chris und veröffentlichen 2009 auf eigene Faust das Livealbum "Pure: Live @ P3". Im selben Jahr stößt mit dem ehemaligen Orphanage-Keyboarder Lasse Dellbrügge ein neuer Mann für die Tasten ins Line-Up, doch die vakante Stelle an der zweiten Gitarren besetzen sie erst gar nicht neu.

Als sie schon fast aufgeben wollen, klopfen Napalm Records an die Tür und bieten ihnen einen Deal an. Nachdem Steven die Sticks Anfang 2011 an Frank Van Der Star abgibt, geht es an die Arbeiten an "The Quite Resistance", die der ehemaligen After Forever-Keyboarder Joost van den Broek überwacht. Das Album erscheint im November 2011.

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