Porträt

laut.de-Biographie

Nashville Pussy

Der aus Georgia stammende Sänger/Gitarrist Blaine Cartwright hat sich seine ersten Sporen schon mit Nine Pound Hammer verdient, ehe er diese auflöst und Mitte der 90er Hell's Half Acre gründet. Neben Cartwright vervollständigen seine Frau Ruyter Suys (Gitarre) und Drummer Adam Neil das Line-Up. Inspiriert durch einen Song von Möchtegern-Senator, "Kill It & Grill It"-Autor, Vollspacko und Gitarrenwizard Ted Nugent, benennen sie sich aber bald in Nashville Pussy um.

Mit der riesigen, feuerspuckenden Bassistin Corey Parks, der Schwester von NBA Star Cherokee Parks, legen sie 1998 das Debüt "Let Them Eat Pussy" vor. Die Erstauflage über das kleine Amphetamine Reptile Label ist schnell vergriffen, und Mercury Records riechen den Braten. Das Majorlabel legt die Scheibe neu auf und schickt die Band mit Marilyn Manson auf Tour. Mit dem Song "Fried Chicken And Coffee" sacken sie sogar eine Grammy-Nominierung ein, gehen letztendlich aber leer aus.

Dafür legen sie 2000 mit "High As Hell" nach, bevor Corey ihre langen Beine und ihren Bass einpackt und sich davon macht. Sowohl optischen als auch musikalischen Ersatz finden die Pussies in der Ex-Helldorado-Gitarristin und ehemaligen The Wives-Drummerin Tracey Almazon, die ihren Einstand auf der Molly Hatchet-Coverversion "Flirtin' With Disaster" gibt. Den Song nimmt die Band für den "Run, Ronnie, Run"-Streifen auf, in dem auch Blaine eine Rolle absahnt. Ebenfalls neu mit an Bord ist auch Drummer Jeremy Thompson.

Mit ihrem dreckigem Rock'n'Roll spielen sie sich in alle möglichen Touren. So sind sie mit Slayer, Slipknot, Sevendust und einigen anderen auf der 'Tattoo The Earth'-Tour unterwegs, ehe sie mit Suicidal Tendencies ein paar Gigs abreißen und anschließend mit Lynyrd Skynyrd auf der Bühne stehen.

Eigene Songs legen sie 2002 mit "Say Something Nasty" vor. Tracey ist inzwischen ebenfalls wieder weitergezogen, doch die nächste Dame hält den Bass in ihre Fingern. Katie Lynn Campbell, ehemals bei den Famous Monsters, zupft fortan die vier Stahlsaiten. Mit ihre zusammen beackern sie die Clubs und unterstützen dabei Black Label Society, mit denen sie sich natürlich bestens verstehen. Auch mit Artimus Pyledriver sind sie 2004 unterwegs, ehe sie sich wieder ins Studio begeben, um am nächsten Album zu arbeiten.

Erneut schmeißt die Bassistin den Brocken hin, und auch der Deal mit dem Label ist futsch. So dauert es einige Zeit, ehe sie mit Karen Exley den Neuzugang am Bass vorstellen und bei Spitfire Records unterzeichnen. Für Europa erhalten SPV den Zuschlag, die Ende September das neue Album "Get Some" veröffentlichen. Darauf enthalten ist eine ziemlich coole Coverversion von Tina Turners "Nutbush City Limits". Zusammen mit Zeke machen sie kurz darauf schon Nordamerika unsicher. Auf einem Gig in Hollywood lassen sie die Kameras mitlaufen und veröffentlichen Ende September 2008 die DVD "Live In Hollywood".

Zu der Zeit laufen die Aufnahmen zum neuen Album bereits auf Hochtouren. Im Pedernales Studio von Willie Nelson nehmen sie ein Dutzend neue Nummern auf und veröffentlichen sie Ende Januar unter dem Titel "From Hell To Texas". Neben einem Gastbeitrag von Danko Jones haben sich auch Lemmy und Willie Nelson auf der Scheibe mit ein paar Backing Vocals verewigt.

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