Porträt

laut.de-Biographie

Mistress

Was genau kann man sich wohl von einer Band erwarten, die sich einen Namen aussucht, mit dem sich Dominas gerne schmücken und deren Mitglieder sich blumige Namen wie Dave Cunt (voc), Misery (g) und Migg (dr) geben? Zumindest kann man davon ausgehen, dass sich die Herren nicht allzu ernst nehmen.

Dieses Trio hängt Ende '99 in Birmingham zusammen ab, um ihre Instrumente zu malträtieren. Auf ihrem ersten Demo "Fuck Off" tönt noch Earl von Akbar am Bass, doch schon kurz darauf nimmt Creep-Basser Drunken den Viersaiter entgegen. Letztendlich bleibt aber Sally-Tieftöner Dirty Arse als Viersaiter bei Mistress, die schließlich über Rage Of Achilles ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlichen, das nach einer Mischung aus Doom, Crust und Death Metal klingt. Sonderlich versiert gehen sie dabei aber nicht zu Werke.

Auch das Ende 2003 folgende "The Chronovisor" ist vom selben Kaliber. Napalm Death und Mayhem stellen sie diese Songs dem Publikum vor und ernten dabei von Journalisten so schmeichelhafte Aussagen wie: "Mistress auf das Billing zu setzen, ist in etwa so, wie deinen Kindern ins Abendessen zu pissen!" Das scheint in England einem dicken Lob gleichzukommen, denn ansonsten zeigt sich die einheimische Presse begeistert.

Für ihr drittes Album unterschreiben sie beim englischen Kultlabel Earache, auf dem sie, verstärkt um Gitarrist Drunk, Mitte Juni 2005 "In Disgust We Trust" veröffentlichen. Darauf schimmern zwar immer noch die Sludcore-Elemeten durch und auch der Crustcore kommt nicht zu kurz, jedoch dominiert Death'n'Roll der Marke Entombed.

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