Porträt

laut.de-Biographie

Misteur Valaire

"Wir sind eine Elektro-Gruppe. Fünf Leute, die zusammen angefangen haben, Jazz zu spielen. Der Jazz-Einfluss zeht sich durch, aber wir haben auch Trance, Hip Hop und Rock integriert. Was wir machen, ist ziemlich schwer zu beschreiben, aber es funktioniert.", beschreiben Misteur Valaire sich selbst ziemlich treffend.

Irgendwann Anfang der Neuziger Jahre lernen sich fünf kanadische Jungs in einer Grundschule in Sherbrooke, Montréal, Québec kennen. Alle durchlaufen eine klassische Jazz-Ausbildung und beherrschen bereits mehrere Instrumente, bevor sie eine Leidenschaft für elektronische Musik entwickeln.

2002 treten Luis Clavis (Vocals, Percussion), DRouin (Saxophon, Keyboard), Roboto (Trompete, Keyboard, Piano), Jules (Drums, Turntables) und France (Bass, Keyboard) dann erstmals unter dem Namen Misteur Valaire in der Szene ihrer Heimatstadt auf. Doch Sherbrooke wird den jungen Musikern bald zu klein und so machen sie sich 2005 auf nach Montréal, Hauptstadt der Provinz Québec und Zentrum einer renommierten Musikszene.

Fast zeitgleich mit ihrer Ankunft in Montréal veröffentlichen MV ihr erstes Album "Mr. Brian" online nach einem ungewöhnlichen Prinzip, das sie für ihre darauf folgenden Alben beibehalten werden: "pay what you want" - zahl, soviel du willst. Der Erfolg gibt ihnen recht: Schon der Nachfolger "Friterday Night" (2007) wird 47.500 mal heruntergeladen und erreicht somit kanadischen Goldstatus.

Mit ihrem genreübergreifenden Sound machen sich Frontmann Luis und seine Jungs schnell einen Namen in ganz Québec, bespielen dort große Musikfestivals und heimsen verschiedene Preise ein. Über zwei Jahre touren Misteur Valaire durch den französischsprachigen Teil Kanadas, der dreimal so groß ist wie ganz Frankreich.

2010 erscheint die dritte Platte "Golden Bombay", auf der sich die Band verstärkt in Richtung Elektropop orientiert. (In Deutschland kommt das Album erst 2011 auf den Markt.) Endlich werden Misteur Valaire auch außerhalb der Heimatprovinz wahrgenommen. Anfang 2011 ist das Quintett für den Newcomer-Preis bei den Juno Awards, dem wichtigsten kanadischen Musikpreis, nominiert.

Und nicht nur in Nordamerika, sondern auch in Europa wird man langsam auf die Elektro-Jazzer aufmerksam. Doch MV planen schon einen Schritt weiter: "Ich denke, wir werden den ganzen Sommer in Europa, Kanada und den USA auf Tour sein. Der Winter ist dann wahrscheinlich eine gute Zeit, wieder ins Studio zu gehen und hoffentlich ein paar gute neue Songs zu schreiben."

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