Porträt

laut.de-Biographie

Lucky Fish

Regelmäßige Mahlzeiten. Kein Stress. Ruhiges Leben. Glücklich ist der Fisch im Goldglas. Mit 18 hat man andere Dinge im Kopf. Vier Münchner Jungs nennen sich trotz ihrer jungen Jahre Lucky Fish. Die Band klettert aus dem Goldfischglas - metaphorisch gesprochen.

Lucky Fish stehen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Eine Zeit, in der man vom Fahrlehrer angeschrien wird, Omas eben nicht über die Straße hilft und seinen Mathelehrer hasst. Doch das lässt Zlatko, Janis, Pascal und Franz kalt. Sie sind hobbymäßige Angler – was läge da näher als dieser Bandname?

Ihr Herz verschenken sie nicht an Mädchen, sondern an die Musik – obwohl die Girls von den hübschen Milchgesichtern und der Indiemucke sehr angetan sein dürften. Diese positioniert sich zwischen den Kooks und den Beatles. Zwischen den Courteeners, Oasis und den Kinks. Kurzum: dem gesamten Britpop-Universum. Ihre Arbeit halten die Jungs zuerst auf der EP "Empty Dishes" fest. Anfang 2010 steht ihr Debütalbum "Away From The Cliffs" an.

Geprobt wird seit 2008 auf einer Kegelbahn, die sich im Keller von Franz' Elternhaus befindet. Zlatko gibt im Münchner Dialekt die einfache Erklärung: "Hier ist sehr viel Platz. Und Instrumente und Verstärker waren auch schon vorhanden." Einziger Haken an der Sache: "Der intensive Geruch nach den Proben."

Bei einem Wohnzimmerkonzert von Flowerstreet Records-Chef Amadeus Böhm (Ex-Mitglied der Five!Fast!!Hits!!!) entdeckt, bespielen Lucky Fish auch größere Bühnen frei und unverkrampft. Eben wie man es nur kann, wenn einem noch alle Wege offen stehen und man alle Zeit und Freiheit der Welt hat. Mit 18 ist das so – man fühlt sich wie ein Lucky Fish.

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