Porträt

laut.de-Biographie

Lorie

Den Franzosen sagt man nach, ein besonders kulturbeflissenes Völkchen zu sein. Wie die auf Personen bezogene Bandbreite in Sachen Kunstbegeisterung aussehen kann, zeigt sich eindrucksvoll am Beispiel von Lorie. Hauptberuflich als Sängerin aktiv, beschränkt sich die aparte Blondine allerdings nicht nur auf diesen Teilaspekt. Sie glänzt auch als anerkannte Schauspielerin, Synchronsprecherin und Schriftstellerin.

Als Laure Pester kommt sie am 2. Mai 1982 in Le Plessis-Bouchard bei Paris zur Welt. Bereits mit drei Jahren erhält sie Tanzunterricht und versucht sich erfolgreich im Eiskunstlauf, den sie allerdings Jahre später wegen einer Meniskusverletzung aufgeben muss.

Bewegung liegt ihr im Blut. So verwundert es nicht, dass Lorie als Abiturfach Sport wählt. Von Beginn an fühlt sie sich aber auch der Musik verbunden, übt sich im Singen und nimmt Klavier- und Gitarrenunterricht.

Nach mehreren vergeblichen Anläufen macht sie nach einer Casting-Show den Produzenten Johnny Williams auf sich aufmerksam. Er veröffentlicht im Jahr 2000 den Song "Près De Moi" als Internet-Download. Die Nummer und seine Interpretin bleiben nicht lange ein virtueller Geheimtipp: Die Plattenfirma Epic schlägt zu und bringt den Titel als Single in die Läden.

Im selben Jahr kommt auch das nach diesem Hit betitelte erste Album auf den Markt. Lorie schlägt ein und spielt früh ihre Vielseitigkeit aus. Nach dem 2002 folgenden Longplayer "Tendrement" versucht sich die junge Frau 2003 als Schriftstellerin - und erntet mit ihrem Band "Mes Secrets" positive Reaktionen.

Wegen ihres Outfits wird sie von strengen Kritikern allerdings auch als "französische Version von Britney Spears" betitelt. Als positivere Referenz fungiert der Gewinn des World Music Awards für die beste französische Pop- Und Rock-Künstlerin.

Als Synchronsprecherin für Kinofilme tritt Lorie erstmals mit den Streifen "Stuart Little 2" in Erscheinung. Längst hat sie sich innerhalb Frankreichs zu einem Star in der ersten Reihe entwickelt. Unzählige Konzert-Auftritte führen sie in den Folgejahren auch durch Belgien und die Schweiz.

Neben der Festigung des bislang Erreichten sucht die Künstlerin weiter nach neuen Herausforderungen. Die Gelegenheit dazu ergibt sich 2008: Im TV-Film "De Feu Et De Glace" spielt sie die Rolle der Alexia Moreno. Im selben Jahr übernimmt Lorie eine Serienrolle als Juliette in der Reihe "Schatten Der Leidenschaft".

Ab 2009 bietet sie in den Z Stores eine nach ihr benannte Mode-Kollektion an. Einen besonderen persönlichen Höhepunkt bedeutet 2010 der Auftritt als Stéphanie Vasseur im Film "Un Mari De Trop". Hier brilliert die nimmermüde Französin an der Seite von Kino-Legende Alain Delon.

Musikalisch bietet Lorie vereinnehmenden Pop mit gelegentlichen Rock-, Dance- und Electro-Einflüssen. Bis 2010 blickt sie auf beeindruckende Verkaufzahlen zurück, die rund sieben Millionen CDs, eine Million DVDs und 500.000 Bücher umfassen.

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