Porträt

laut.de-Biographie

Liberty X

Liberty X - das sind Jessica, Michelle, Kelli, Tony und Kevin. Alle fünf Bandmitglieder haben an den Castings der britischen Ausgabe von Popstars teilgenommen - bis in die letzte Runde haben sie es allerdings nicht geschafft. Doch was wäre ein richtiger Star ohne das nötige Quäntchen Kampfgeist. Die Boys und Girls haben sich während der harten Zeit bei Popstars UK kennen und schätzen gelernt und wollten der Welt zeigen, was ein richtiger Popstar ist.

Vor ihrem großen Durchbruch mit dem Debutalbum "Thinking It Over" führten die fünf Freunde von Liberty X indessen alle ein ganz normales Leben wie das Mädel und der Junge von Nebenan. Mit dem klitzekleinen Unterschied, dass sie alle von Kindesbeinen an ambitioniert waren, irgendwann als Musiker ganz groß rauszukommen:

Die blonde Jessica steht auf der Bühne, seit sie denken kann: Auftritte bei Schulaufführungen und später bei einer Musical-Gruppe, die durchs ganze Land tingelt, säumen ihren Weg zum Erfolg. Als sie in Oxford den heiß umkämpften Studienplatz in Englischer Literatur nicht bekommt, entscheidet sie sich fei nach dem Motto – "Wer wagt, gewinnt!" – für das Popstars-Casting.

Auch Michelle scheut sich als Kind nicht, ihr Talent im Urlaub mit den Eltern vor den Hotelgästen zum Besten zu geben. Sie genießt die bewundernde Aufmerksamkeit des Publikums während sie Klassiker von Berühmtheiten wie Whitney Houston anstimmt. Später nimmt die Brünette jedes Casting für neu zu gründende Bands mit und schafft es in die Girlgroup Sirens, wo sie ein Jahr lang das Leben als Musikerin kennen lernt.

Als Kelli mit 16 von zu Hause auszieht, um in London eine Bühnenausbildung zu machen, hat sie nur ein Ziel vor Augen: Die Leute beeindrucken, die ihr zusehen und zuhören. Innerhalb ihres ersten Jahres auf der Schauspielschule bekommt sie eine Rolle in einem Londoner Musical namens "Poison". Bald darauf ist die dunkelhäutige Schönheit bereits in einer Filmproduktion und im Fernsehen zu sehen. Während Kelli alles gibt, um bei Popstars Runde für Runde weiter zu kommen, läuft auf BBC zeitgleich ein Schul-Drama, in dem sie als Mitglied einer Popband zu sehen ist.

Über die Klassik entdeckt Tony seine Liebe zur Musik. Im Orchester seiner Heimatstadt spielt er die erste Geige und macht durch Soloauftritte von sich Reden. Eigentlich will der smarte Ire Jura studieren, doch kommt ihm Truppentänzer Michael Flatley mit "Lord Of The Dance" dazwischen. Der Steppkönig engagiert Tony für die Welttournee, wo er unter anderem bei der Oscarverleihung in Los Angeles auftritt. On the Road erprobt der Junge von der grünen Insel seine Fähigkeiten als Songwriter und gewinnt Gefallen daran. Nach zwei Jahren verlässt er die Tanzgruppe, zieht nach London und widmet sich seinem Traum: Er schreibt eigene Songs.

Kevin, der Fünfte im Bunde, ist der Einzige, der etwas aus der Reihe tanzt. Mit Tanzen und Musik hat er in seiner Jugend eher wenig am Hut. Viel lieber verschreibt er sich dem harten Männersport und kickt auf Englands Fußballplätzen das Leder von einem Tor ins andere. Irgendwann stellt er fest, dass sein Herz nicht allein für den Sport schlägt. Kurzerhand tritt er in eine regionale Indie-Band ein und beginnt eigene Lieder zu schreiben. Bei Auftritten in Pubs und Clubs sammelt er wertvolle Erfahrungen, die ihm bei der Popstars-Jury Pluspunkte einbringen.

Und obwohl keiner der Liberty X Mitglieder bei Popstars UK den ganz großen Coup landet, sind die "Verlierer" von einst inzwischen berühmter und beliebter bei den Fans als die eigentlichen Gewinner der Staffel Hear'Say es je waren. Wie auch ihre Kollegen machen Liberty X in erster Linie Popmusik. Pop in Kombination mit so ziemlich jeder anderen Musikart, die momentan hip ist. Und damit toppen die ehemaligen Flopstars den eher mäßigen Erfolg ihrer Konkurrenz Hear'Say, die sich übrigens inzwischen aufgelöst haben.

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