Porträt

laut.de-Biographie

Lesser Birds Of Paradise

Mit ihren von tiefer Melancholie durchzogenen Folkballaden erspielen sich Lesser Birds Of Paradise schnell eine treue Fangemeinde rund um die Great Lakes. Bei den schwermütigen Songs aus der Feder von Sänger Mark Janka verwundert es nicht weiter, dass sich die Band ausgerechnet an einem dunklen Wintertag 1998 in Chicago gründet. Dem Blues in ihrer Seele bleiben sie auch dann noch treu, als längst der Frühling hereinbricht.

Ganz wie Leonard Cohen umweht das Quartett ein Schleier aus traurigem Schwermut, den sie mit akustischer Sanftheit über die Zuhörer legen. Tim Joyce, Greg Thomas und Tony Bianchi fächern das Klangspektrum von Lesser Birds Of Paradise mit Banjo, Bass, Akkordeon, Harmonika und einigen Effekten auf, ohne den zerbrechlichen Songs von Janka zu viel zuzumuten oder gar zu überladen.

Das 2000 für das Chicagoer Label Loose Thread Recordings aufgenommene Debütalbum "A Suitable Frame" steckt in der Tat den Rahmen ab, innerhalb dem sich Lesser Birds Of Paradise mit der nachfolgenden EP "It Isn't The Fall" bewegen. Tourneen durch den Süden und Osten der USA festigen ihren Ruf als hoffnungsvolle Newcomer der Folkszene. Nach zahlreichen Auftritten 2003 ziehen sich Frontmann Mark Janka und seinen drei Vögel ins Studio zurück, wo sie das Album "String Of Bees" einspielen.

Lesser Birds Of Paradise zeigen sich auf dem Longplayer, der Anfang des Jahres 2004 erscheint, musikalisch gereift, fügen Streicher als tragenden Teil ihrer Songs hinzu und setzten verstärkt auf digitale Klangmanipulationen im Studio. Die verleihen den bekannten akustischen Sounds von Gitarre, Bass, Banjo und Streichern eine entrückte Komponente, die bestens mit den expressiven Lyrics von Songwriter Janka harmonieren.

Zwei Jahre später, im August kommt schließlich ihr Drittling "Space Between" in Amerika auf den Markt. In Deutschland erhält man sie leider nur als Import.

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