Porträt

laut.de-Biographie

Leaves

In Island gibt es wunderbare Pferde. Und spätestens seit Björk, Gus Gus oder Sigur Ros weiß man, dass es in diesem nicht sehr dicht bevölkerten Land überdurchschnittlich viele begabte Künstler gibt. Sie sind meist sehr eigen. Und haben ungefähr die selbe fantastische Fähigkeit große Melodien zu schreiben, wie die Briten. Vielleicht liegt es an der Insellage?

Die Leaves machen bedächtige, ruhige Musik, die jedoch sehr viel geradere Wege geht, als die ihrer oben erwähnten, leicht schrägen Landsleute. Die ersten Demos der Leaves hat ihr Frontmann Arnar Gudjonsson (Vocals und Gitarre) auf seinem Computer zu Hause aufgenommen und den Gesang in den Mix geflüstert, nachdem seine Eltern ins Bett gegangen sind.

Die vier von den Leaves sind schon länger befreundet, als sie anfangen zusammen Musik zu machen. Als sie bemerken, dass ihr Zusammenspiel einfach passt, beschließen sie auch zusammen zu ziehen. In eins der typischen roten Häuschen in Reykjavik. Dort arbeiten sie weiter an ihren Demos.

Ihren ersten Gig spielen sie am 17. Oktober 2001 in einer umfunktionierten Kunstgalerie vor 800 Leuten. Im November folgt ihr Bühnendebüt in England, im Dezember gehen sie dort mit den Bluetones auf Tour. Ihre Debutsingle erscheint im Januar des folgenden Jahres und ist schon in der ersten Woche vergriffen. Touren mit den Doves, der Electric Soft Parade und den Strokes folgen im Frühling. Im Spätsommer steht auch endlich das Erstlingswerk der jungen Isländer in den Läden.

Alben

Leaves - Breathe: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 5 Punkte

2002 Breathe

Kritik von Vicky Butscher

Was für ein wundervolles Album. Schön. Schön. Schön. (0 Kommentare)

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