Porträt

laut.de-Biographie

Kyle Eastwood

"Jedes Jahr gingen wir auf das Monterey Jazz-Festival. Das Gute daran, Clint Eastwood zum Vater zu haben ist, dass du in den Backstage-Bereich gehen darfst. Er hat mich mit Sarah Vaughan, Miles Davis und anderen Jazzlegenden bekannt gemacht."

Solche Erfahrungen prägen Kyle Eastwoods Kindheit, die er in Monterey, Kalifornien verbringt. Schon früh beginnt er, Gitarre zu spielen. "Nur zum Spaß", wie er später resümieren sollte. Mit 18 wechselt er zum Bass und nimmt von nun an das Musikmachen etwas ernster.

1982 beginnt er zunächst eine Schauspielkarriere mit einer Hauptrolle (neben seinem Vater) in "Honkytonk Man". Kurzzeitig studiert er Film, spürt jedoch schnell, dass sein Herz für die Musik schlägt. Mit 23 geht er von der Schule ab und gründet das West Quintet. Dieser Schritt markiert seinen Einstieg ins professionelle Musikbiz.

In den Folgejahren spielt Eastwood, um Erfahrung zu sammeln, so ziemlich jeden Gig, den er kriegen kann. Lohn seiner Mühe ist 1998 das Debütalbum "From There To Here" (Sony), auf dem unter anderem Joni Mitchell als Gast zu hören ist. Zusammen mit seiner Frau, der spanischen Schauspielerin Laura Gomez, und seiner Tochter siedelt er bald darauf nach New York, um möglichst viele hochkarätige Musiker um sich herum zu haben. "New York bietet mir bessere Möglichkeiten zu spielen. Das ist der einzige Weg, weiter zu wachsen - und außer meiner Familie ist die Musik das Einzige, was mich interessiert."

2005 erscheint sein zweiter Longplayer "Paris Blue" bei Candid Records, dem Heimatlabel von Jamie Cullum. Darauf präsentiert er eine facettenreiche Jazzlandschaft, die sich sanft ans Ohr schmiegt. 'Immer echter Jazz, nie anstrengend', könnte die Devise von "Paris Blue" lauten. Kyle Eastwood etabliert sich damit als erfindungsreicher, inspirierter und weltoffener Jazz-Bassist. Auch auf seinem 2007er-Album "Now" bleibt er diesem Stil treu.

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