Porträt

laut.de-Biographie

Kungfu

Wie der Phönix aus der Asche steigen Kungfu aus den rauchenden Trümmern von Selig. Denn als sich 1999 die deutsche Grunge-Band auflöst, ist Christian Neander bereit, es besser zu machen. Er gründet zusammen mit Jan Lafazanoglu Sebastian Krajewski und Tobias Cordes eine eigene Combo.

Kungfu - Kungfu Aktuelles Album
Kungfu Kungfu
Eigenwillig und doch eingängig, sanft und doch nicht schmalzig.

Zusammen machen sie alles anders als sie groß sind: Die Gitarren werden härter und dichter, der Gesang kantiger. Mit dieser Mixtur rennen sie erst einmal durch die Gegend und spielen, mal ganz ohne Namen, mal als Ja-Ja, mal als STROM. Endlich finden sie einen passenden Namen: Kungfu. Währenddessen laufen auch die Vorbereitungen zum ersten Album auf Hochtouren; im Frühjahr 1999 erblickt dann "Glaskugelsammelbehälterkasten" das Licht der Welt.

Obwohl das Debut nicht sonderlich viel Wirbel macht, lässt die Band es sich nicht nehmen, kräftig zu touren. Landauf, landab werden im neuen Jahrtausend die Bühnen gerockt. Allerdings stellt sich heraus, dass kräftige Gitarrenriffs für einige nicht alles sind: Im Sommer 2000 erklären Tobias und Sebastian den enttäuschten Fans, dass sie die Band verlassen. Auf den ersten Blick unglaublich, aber wahr: Die beiden gehen zu der Berliner Reggae-Mannschaft Seeed. Ersatz findet sich bald: Reiner Hubert und Thomas Merkel bringen die Gruppe wieder auf ihre ursprüngliche Stärke.

Weiter von sich reden macht die Band vor allem als Support von Emil Bulls und auf der Tour "Laut gegen rechte Gewalt", genau zur rechten Zeit, um 2002 ihr neues Album "Kungfu" zu promoten. Das nämlich entstand im Jahr davor in den kleinsten Proberäumen auf Sri Lanka und auf unzähligen Festivals.

Alben

Kungfu - Kungfu: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2002 Kungfu

Kritik von Pascal Jürgens

Eigenwillig und doch eingängig, sanft und doch nicht schmalzig. (0 Kommentare)

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