Porträt

laut.de-Biographie

Johnny Hiland

Das Leben meint es zunächst nicht gut mit Johnny Hiland: Als er in Woodland, Maine auf die Welt kommt, leidet er an Nystagmus, was dazu führt, dass sich seine Augen unkontrollierbar bewegen. Aus Sicht der Behörden ist er damit blind.

Doch hält er schon als Zweijähriger eine Gitarre in der Hand, mit sieben ist er zum ersten Mal im Fernsehen. Mit zehn gewinnt er in New York einen Wettbewerb namens "Talent America Contest".

Nach drei Jahre College zieht er 1996 nach Nashville, wo er sich als Studiomusiker verdingt und unter eigenem Namen in der legendären Radioshow Grand Ole Opry auftritt. 1998 nimmt ihn der Gitarrenbauer Fender unter Vertrag, obwohl sein erstes, selbstbetiteltes Album erst sechs Jahre später auf Steve Vais Label Favoured Nations erscheint.

Vai spielt auch in den folgenden Jahren eine wichtige Rolle in Hilands Leben. So nimmt er ihn mit auf Tour und stellt für sein drittes Album "All Fired Up" (2011) seinen Schlagzeuger und Bassisten zur Verfügung.

Nebenbei ist Hiland als Gitarrenlehrer tätig und hat verschiedene Lehrbücher herausgebracht. Zudem ist er Redakteur bei der US-Zeitschrift Sounds und hat ein Kinderbuch mit dem Titel "Tuff And Friends" geschrieben. Damit möchte er behinderten Kinder ermuntern, ihren Träumen zu folgen, erklärt er auf seiner Webseite.

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