Porträt

laut.de-Biographie

Imperium Dekadenz

Dass der Schwarzwald eigentlich die Wurzel allen Black Metals sein müsste, erschließt sich quasi schon aus dem Namen. Dennoch spielt sich in der Gegend in diesem Bereich relativ wenig ab. Eine der Ausnahmen ist Imperium Dekadenz, eine Band, welche der Drummer Vespasian im Spätsommer 2004 gründet.

Metalsplitter: Der Kopfweh-Kandidat der Woche Aktuelle News
Metalsplitter Der Kopfweh-Kandidat der Woche
Da das Iron Maiden-Sixpack noch nicht da ist, checkt Eddy noch mal aktuelle Veröffentlichungen im Schnelldurchgang.

Zusammen mit Shouter Horaz schreibt er die ersten Songs, wobei sie sich die restlichen Instrumente wie Gitarre, Bass und Keyboards untereinander aufteilen. Nach zwei Demos erscheint 2006 bereits das Debüt "... Und Die Welt Ward Kalt Und Leer", auf dem sie sich musikalisch deutlich an Emperor, Burzum, Darkthrone und Konsorten orientieren, aber auch bereits mit einer gewissen Epik arbeiten. Allein die Produktion und das spielerische Können sind noch stark verbesserungswürdig.

Das hat sich auf "Dämmerung Der Szenarien" schon merklich verbessert und das Tempo auch weitgehend gedrosselt. Das kommt der Atmosphäre der Songs sehr entgegen und lässt noch mehr Raum für elegische Melodien der Gitarren. Die Veröffentlichung des dritten Werkes "Procella Vadens" verzögert sich, was auch mit dem Wechsel zum französischen Season Of Mist-Label zu tun hat.

Musikalisch bleibt das Duo seinem Weg treu, sucht aber mittlerweile auch den Weg auf die Bühne. Dazu sichern sie sich die Hilfe der Vargsheim-Besetzung Harvst (Bass), Naavl und Kaelt (Gitarren). Was ist also naheliegender, als mit Vargsheim 2011 auch eine Split-EP auf den Markt zu bringen? Schließlich verbindet beide Bands eine enge Freundschaft und man teilt sich auch ein ähnliches Publikum.

Den nächsten Streich legen sie 2013 in Form von "Meadows Of Nostalgia" vor und beweisen damit, dass sie ihren Stil definitiv gefunden haben und diesem treu bleiben.

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