Porträt

laut.de-Biographie

Ilya

Ihr Label bezeichnet ihre Musik als "episches Easy Listening", sie selbst sehen sich als "desert noir": Eine Mischung aus getragenen Filmkompositionen, Beats, elektronischen Klängen und der rauchigen Stimme von Sängerin Jo(anne) Swan, die zu schräg-düsteren Atmosphären führt. Damit erinnern sie an Goldfrapp, bleiben aber gleichzeitig dem Trip Hop ihrer Heimatstadt Bristol treu, die schon Massive Attack und Portishead hervor brachte.

Ilya, Russisch für "Elias", bestehen neben Swan aus ihrem Lebensgefährten Nick Pullin und Dan Brown. Eher als Freizeitprojekt um die Jahrtausendwende entstanden, hielten sie sich zunächst mit der Beschallung von Hochzeiten und änlichen Veranstaltungen über Wasser.

Um ihr Publikum bei Laune zu halten, fügten sie ihrem Repertoire aus Jazz-Standards bei fortschreitendem Abend Dub-Basslinien oder Drum'n'Bass-Beats hinzu. "Alles vermischte sich irgendwie", erinnert sich Brown, "und es begann auf einmal, sehr interessant zu klingen."

Mit einer EP machen sie Virgin auf sie aufmerksam, die sie unter Vertrag nimmt. Das Ergebnis ist ihr Debüt "They Died For Beauty", das im Februar 2004 erscheint. In England heimsen sie sich damit nicht nur Kritikerlob ein, sondern wecken auch das Interesse von Cacharel: Die Modefirma verwendet die Singleauskopplung "Bellissimo", um die Fernsehwerbung ihres Parfüms "Amor Amor" zu untermalen.

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