Porträt

laut.de-Biographie

Hyades

Die Italienische Metal-Szene setzt sich im Gedächtnis des mitteleuropäischen Metalheads hauptsächlich mit jeder Menge Helden- und Eunuchen-Metal fest. Dass es da durchaus auch Ausnahmen gibt, beweisen u.a. auch Hyades aus der Lombardei.

Gitarrist Lorenzo Testa und Drummer Omar Ceriotti gründen die Band bereits 1996 und fangen zunächst einmal damit an, diverse Coverversionen zu zocken. Mit der Zeit werden sie an ihren Instrumenten besser und besser und nachdem diverse Musiker gekommen und gegangen sind, steigt zunächst noch Lorenzos Bruder Luca (ebenfalls an der Gitarre) ein und Andrea Colombo übernimmt den Bass. Allerdings dauert es noch bis Januar '99, ehe sie in Person von Marco Colombo einen geeigneten Sänger finden.

Im selben Jahr entsteht auch ihr erstes Demo, doch schon wenig später weichen sie deutlich vom melodischeren Zeug ab und geben ein deutliches Pfund Thrash mit dazu. Ende des Jahres kratzt Luca aber wieder die Kurve und macht Platz für Marco Negonda. Mit ihm nehmen sie im Frühjahr 2000 das nächste Demo auf und dehnen ihre Konzertreisen auf ganz Italien aus. Ein Jahr später entschließen sie sich endlich dazu, auf eigene Faust ihr Debüt aufzunehmen.

Bevor es aber soweit ist, fliegt Basser Andrea aus der Band, weshalb Fabio Cantù den Bass auf der "No Bullshit ... Just Metal"-EP einspielt. Allerdings bleibt er nicht bei Hyades, sondern Rob Orlando übernimmt den Viersaiter auf Dauer. Auch Drummer Omar nimmt im September 2002 seinen Hut und gibt seine Sticks an Mauro 'Jorgy' De Brasi ab. Das Line-Up bleibt in dieser Besetzung eine ganze Zeit lang stabil, doch mit einem ordentlichen Deal will es nicht so recht klappen.

Also bleibt ihnen kaum etwas anderes übrig, als im Januar 2004 erneut ins Studio zu gehen und das Album "Abuse Your Illusions" in Eigenregie aufzunehmen. Inzwischen sind sie beim Thrash im Stile der Bay Area-Bands angelangt und so manches Label zeigt Interesse an den Jungs. Das belgische Mausoleum Records-Label bekommt den Zuschlag; die Scheibe erscheint Ende 2005. Mit Hatework und Vexed geht es anschließend quer über den Stiefel, ehe sie mit den Labelkollegen Imagika und Phantom-X durch die USA touren.

Im September sind sie noch einmal mit Phantom-X und Omen in Europa unterwegs, haben zu der Zeit aber schon das nächste Album fertig. Dieses erscheint Ende April 2007 mit dem Titel "And The Worst Is Yet To Come", das ein Cover des legendären Zeichners Ed Repka (Death, EvilDead, Megadeth) ziert. Allerdings gab es auch schon wieder einen Wechsel im Line-Up, denn hinter den Drums sitzt inzwischen ein Kerl namens Rawdeath.

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