Porträt

laut.de-Biographie

Headshot

Headshot wird 1993 von Gitarrist Olaf Danneberg, Basser Steffen Keuchel und Drummer Till Hartmann in Braunschweig gegründet. Doch schon ein Jahr später verlässt Till die Band wieder und macht Platz für Moritz Hoffmeister. Auch Andi Bruer steigt im selben Jahr als Sänger in die Band ein und kann mit seiner markanten Stimme dem kräftigen Thrash der Band noch das i-Tüpfelchen aufsetzen. Ohne lange mit halbgaren Demos rumzumachen, nehmen Headshot 1995 in Eigenregie ihr Debüt "Brain At Risk" auf und können die gepressten 1.000 Kopien ohne größere Schwierigkeiten absetzen. Bei einigen Bandwettbewerben schneiden sie ganz gut ab und auch auf diversen Open Airs können sie glänzen.

Da sich jeder noch um seinen Job kümmern muss, und da so eine CD-Produktion einiges an Kohle kostet, geht etwas Zeit ins Land, ehe sie mit "Emotional Overload" nachlegen. Für Steffen ist inzwischen Matze Grün dabei, Steffen bleibt aber dennoch ein wichtiger Kontakt für die Band. Über den Metal Merchand-Vertrieb können sie die Aufmerksamkeit von Gutter Records auf sich ziehen, die Headshot einen Vertrag anbieten und die CD europaweit vertreiben. Auch das US-Label Pavement lizenziert die Braunschweiger und vertreibt die CD in den Staaten.

Das klingt zwar richtig gut, nur haben die Jungs von Pavement weder einen müden Cent noch irgendwelche Absatzzahlen gesehen. Obwohl Gutter Records leider pleite gehen, bringen sie über 3.000 Einheiten des Albums an den Mann gebracht. Auch je ein Beitrag auf dem Hammer-Sampler und dem "Unerhört"-Sampler vom Rock Hard können den Bekanntheitsgrad erhöhen.

Ehe Headshot 2001 ins Berliner Headquarter Studio (übrigens ein Tipp von Ex-Basser Steffen) einfallen, um "Dieseased" aufzunehmen, trennen sie sich von Drummer Moritz, der zu Underwater Circus wechselt, Gründungsmitglied Till kehrt zur Band zurück. Die Reaktionen sind durchaus positiv, was zu Verhandlungen mit Massacre Records führt, die leider im Endeffekt nichts ergeben. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, gründen Headshot lieber mit ihren Kumpels von Wasteland das Wrecking Crew Label und veröffentlichen sowohl ihre eigene CD "Diseased" als auch Wastelands "Torture Tactics - Mercy Killings" in kompletter Eigenregie.

Allerdings hält sich der Erfolg des Albums und des Labels leider auch in engen Grenzen und so ist die ganze Sache auch finanziell relativ kostspielig. Das wirft Headshot ein gutes Stück zurück und 2004 schmeißt Basser Matze endgültig hin. Seinen Platz nimmt schließlich Stefan Stürmer ein, doch bis der sich auf Tonträger verewigt, ziehen noch einmal drei weitere Jahre ins Land.

Mit "As Above, So Below" sind sie 2008 zwar beim Label Firefield Records untergekommen, doch Andy packt wenige Monate nach der Veröfffentlichung des Albums seine Koffer. Anstatt sich einen neuen Kerl als Brüllwürfel zu suchen, holen sich Headshot Daniela Karrer in die Band, die zuvor bei Uppercut das Mikro malträtiert hat.

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