Porträt

laut.de-Biographie

Guardians Of Time

Das Grundgerüst von Guardians Of Time, sprich Sänger Bernt Fjellestad und die beiden Gitarristen Paul Olson und Rune Schellingerhout, sind schon seit 1997 zusammen in der norwegischen Power Metal-Szene aktiv. Damals noch unter dem Namen A.T.A.W. und der Rhythmusgruppe bestehend aus Basser Tommy Viik und Drummer Thomas Færøvig. Nachdem sie etwa ein Jahr zusammen geprobt haben, ist klar, dass Thomas und Tommy musikalisch nicht mithalten können und Ersatz her muss. Dieser findet sich in Tieftöner Dag-Ove Johnsen und Vidar Uleberg (Drums), die beide mit den technischen Fähigkeiten der anderen mithalten können.

Guardians Of Time - Machines Of Mental Design Aktuelles Album
Guardians Of Time Machines Of Mental Design
Power Metal nicht nur für Perry Rhodan-Fans.

Ende '99 haben sie sich in Guardians Of Time umbenannt und gehen ihr erstes Demotape an. Als sich Paul im März 2000 für ein Jahr verabschiedet, um am Musicians Institute in Kalifornien Musik zu studieren, nutzen die anderen die Zeit, um das Demo an diverse Labels und Magazine zu verschicken. Nach durchwegs positiven Reviews meldet sich Axel Thubeuville von Crazy Life Music bei den Norwegern und ein Vertrag kommt zustande. Die Aufnahmen zum Debütalbum "Edge Of Tomorrow" starten aber erst im März 2001, als Paul endlich aus den Staaten zurück ist.

Das Album erscheint schließlich Ende August 2001 über Shark Records und verschafft der Band schnell eine treue Anhängerschaft quer über den Globus. Zahlreiche Auftritte in ganz Norwegen folgen, jedoch bleibt eine Tour durch den Rest von Europa leider aus und es sieht auch nicht danach aus, als ob das Label daran Interesse zeigt. Folglich trennen sich Guardians Of Time von Shark Records und machen sich auf die Suche nach einem neuen Vertriebspartner. Im April 2003 unterschreiben sie schließlich beim norwegischen FaceFront Label und machen sich an die Aufnahmen zum nächsten Album.

"Machines Of Mental Design" erscheint Mitte Januar 2004 in Skandinavien, Japan und per Mailorder auch in den USA. Für Deutschland und den Rest Europas können sie einen Deal mit Massacre Records an Land ziehen, und ab Ende August ist das Album somit fast überall zu haben. Das Power Metal-Rad erfinden sie auch mit ihrem zweiten Album nicht neu, sie machen ihre Sache aber durchaus solide und unterhaltsam. Einmal mehr haben Liveauftritte der Norweger absoluten Seltenheitswert und so konzentrieren sie sich bald wieder darauf, neue Songs zu schreiben.

Doch der Deal mit Massacre ist vorbei, und es will sich einfach kein neuer finden lassen. Obwohl eigentlich schon genügend Material für ein drittes Album vorhanden ist, lösen sich Guardians Of Time 2006 schließlich frustriert auf.

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