Porträt

laut.de-Biographie

Green Car Motel

So ungewöhnlich wie der Name, so unkonventionell gestaltet sich auch die Karriere von Green Car Motel. Denn obgleich das Duo aus Texas im Herbst 2010 sein Debüt vorlegt, können die Protagonisten zu diesem Zeitpunkt bereits eine beachtliche künstlerische Karriere vorweisen.

Alles nimmt seinen Anfang als Rick Garcia und René Reyes gemeinsam in San Diego, Texas (ein Dorf nicht zu verwechseln mit dem kalifornischen San Diego) ein paar Kilometer von der mexikanischen Grenze entfernt, ihre Liebe zur Musik entdecken.

Rock, Country, Blues, Folk, Rythm'n'Blues und Tejano sind fortan ständige Begleiter der beiden. In einem alten Wandschrank findet der 12-jährige Reyes die alte Gitarre seiner Mutter. Garcia hingegen schreibt Gedichte seitdem er neun ist. Nach diversen Auftritten sowohl in der amerikanischen Provinz als auch in Metropolen wie Los Angeles bildet sich die ureigene Mischung zwischen Americana und Tejano heraus, den beide augenzwinkernd als No Border Rock bezeichnen.

Tatsächlich bekommen sie im Laufe der Zeit einen Fuß in die Tür von Hollywood. Diverse Filme, u.a. Collateral, Buffy, Blind Horizon oder das Texas Chainsaw Massacre verwenden Songs der beiden. Als Green Car Motel widmen sie sich den großen und kleinen Geschichten des Lebens. Mal als böse Crime Story à la Tarantino, dann wieder als sensibles Stückchen Romantik und Frohsinn.

Mit der 2010 erscheinenden CD erreichen die vornehmlich in den Staaten bekannten Musiker endlich auch in Europa ein breiteres Publikum und den verdienten Kultstatus. Kein Wunder, denn die Inspiration von Reyes und Garcia, aus Schäbigem klingendes Gold zu machen, ist ungebrochen. Da gibt es ein heruntergekommenes vier Türen Hotel in einer nicht ganz so ruhigen Seitenstrasse in L.A.. Wir checkten dort ein und schon nahm die Musik ihren Lauf.

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