Porträt

laut.de-Biographie

Fistful of Mercy

Supergroups sind ja immer so eine Sache. Meist groß durch die Film, Funk und Fernsehen aufgebauscht, haftet ein riesiger Erwartungsdruck auf solchen Combos, den jene nur in den seltensten Fällen einhalten können. Die Rockmusik bietet unzählige Beispiele solcher Projekte, im Indie-Bereich gab es erst in den letzten Jahren einen Trend zur Kollabo zwischen bekannten Künstlern.

Fistful of Mercy zählt auch zu diesen neueren Fällen musikalischer Zusammenfindung. Singer/Songwriter Joseph Arthur, geboren 1971, veröffentlichte seit Mitte der Neunziger recht fleißig seine Musik und kann in den Staaten durchaus von Erfolg sprechen. Als er Anfang 2010 zwei Gigs im prestigeträchtigen Troubadour-Club in Los Angeles spielte, ließ es sich sein langjahriger Freund Ben Harper nicht nehmen, auf der Bühne einige Liedchen mitzuträllern.

Wie so oft war dieses Onstage-Happening der Auslöser für gemeinsames kreatives Schaffen und so buchten sich Harper und Arthur ins Carriage House in L.A. Harper hatte die Idee, einen seiner Freunde aus dem Skatepark zu den Aufnahmen einzuladen, nämlich Dhani Harrison, Sohn des Beatles George Harrison.

Zu dritt schrieben sie ihr Debüt "As I Call You Down" in nur drei Tagen, denn viel länger hatten sie das Studio nicht gebucht. Harrison ließ dann noch eine Beatles-Connection springen und holte Drummer-Legende Jim Keltner ins Boot, der den neun Songs den letzten Schliff verpasste.

Im Oktober 2010 kam "As I Call You Down" in den USA auf den Markt, in Europa zwei Monate später. Dem Album folgt auch ein Tour quer durch Amerika und Europa.

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