Porträt

laut.de-Biographie

Endstand

Bei einem Bandnamen wie Endstand denkt man spontan am ehesten an eine Punk- oder Hardcore-Band aus Deutschland. Mit dem Hardcore liegt man gar nicht mal so falsch. Allerdings stammen die Jungs aus dem Süden Finnlands, genauer gesagt aus Riihimäki.

Endstand - Spark Aktuelles Album
Endstand Spark
Wurzeln eher in Kalifornien als im kühlen Norden.

Shouter Janne Tamminen, Gitarrist Mika Kaukonen, Basser Joel Sipilä und Drummer Jani gründen die Truppe 1996, um der Langeweile ein wenig Herr zu werden, die sich aufgrund Arbeitslosigkeit breit macht. Nachdem sie sich sechs Wochen im Proberaum eingeschlossen haben, stehen die ersten Songs, und mit ihren Kumpels von Outlast bringen sie den ersten Gig über die Bühne. Das erste Demo lässt ebenfalls nicht lange auf sich warten und erscheint noch im selben Jahr.

Ein Jahr später folgt eine eigene Single sowie die zweite Split-Single mit Outlast, die über Bridge Records erscheint. Zwischendrin nutzen Endstand jede Gelegenheit, live zu spielen und sich nicht nur national, sondern in ganz Europa im Hardcore-Underground einen Namen zu machen. Nach der selbstbetitelten EP (1998) und einer weiteren Split-EP mit Aurinkokerho erscheint 1999 über Impression Recordings endlich das Full-Length-Debüt "To Whom It May Concern ...".

Inzwischen sind die Finnen mit größeren Acts wie Eighteen Visions, Terror oder auch mal Entombed unterwegs und zählen zu den angesagten Live-Bands. Für Drummer Jani werden die ganzen Touren aber zuviel, er nimmt 2000 nach einer weiteren Single seinen Hut. Für ihn besetzt Henrik 'Henkka' Furu den Drumhocker. Sein Debüt gibt er auf der EP "Fire Inside", die 2001 über Combat Rock Industry erscheint. Die Vorliebe für Singles, Splits und EPs behalten Endstand bei und schieben 2002 gleich die nächste Kooperation mit der Band Kafka nach.

Inzwischen sind Endstand zu fünft - mit Jani Koskinen ist ein zweiter Gitarrist an Bord. Der trägt seinen Teil noch zur nächsten Scheibe "Never Fall Into Silence" bei, gibt dann aber den Job an Juho Angervuori weiter. Die Touren werden immer größer, und auch die Namen, mit denen sich Endstand die Bühne teilen. So spielt man u.a. mit Acts wie Sick Of It All, Converge, Cataract oder Heaven Shall Burn. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Finnen ständig irgendwelche Split-Scheiben oder Singles mit Freunden und Kollegen veröffentlichen.

So erscheint 2003 noch die EP "Hit And Run", die nächste Veröffentlichung im folgenden Jahr ist allerdings erneut ein komplettes Album ("Burning Bridges"). Dabei handelt es sich um die letzte Veröffentlichung mit Drummer Henkka, der bis auf weiteres an Pekka Hänninen abgibt. Anstatt weiterhin wie wild und unkontrolliert zu veröffentlichen, konzentrieren sie sich lieber wieder aufs Touren und büßen ihren zweiten Gitarristen ein, bevor es an die Aufnahmen zur nächsten Scheibe geht.

In Schweden releasen Endstand noch immer via Combat Rock, für den Rest Europas kommen sie bei Lifeforce Records unter. "The Time Is Now" kommt Anfang April 2006 und die Jungs gehen natürlich wieder direkt auf Rundreise. Die verläuft einmal mehr erfolgreich, doch mit der Position des zweiten Gitarristen werden sie nicht warm. Auch Tapio nimmt Anfang 2007 seinen Hut. Anstatt nach einem neuen Mann zu suchen, machen sie einfach zu viert weiter und trennen sich nebenbei noch von Lifeforce.

Anfang Oktober steht mit "Spark" das nächste Langeisen in der Regalen. Gemeinsam mit Lighthouse Project geht es kurz darauf auch wieder raus auf die Straße.

Alben

Endstand - Spark: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2007 Spark

Kritik von Michael Edele

Wurzeln eher in Kalifornien als im kühlen Norden. (0 Kommentare)

  • Endstand

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