Porträt

laut.de-Biographie

Elvira Madigan

Als sich 1995 die schwedische Band Andalucia auflöst, beschließt Marcus Hammarström, seine musikalischen Ideen einfach alleine umzusetzen und ruft Elvra Madigan ins Leben. 1998 spielt er das gleichnamige Debüt ein und schaut sich nach einem Label um. Letzendlich entschließt er sich aber, selbst ein Label zu gründen und sich auch um den Vertrieb zu kümmern, da der Kerl ein absoluter Kontroll-Fanatiker ist und in der Vergangenheit zu viele schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Somit gründet er das Northlore Record Label und veröffentlicht 2000 "Black Arts", auf dem fast sämtliche Tracks des Debüts als Bonus-Songs enthalten sind. Die Scheibe ist innerhalb Schwedens nur schwer und außerhalb so gut wie gar nicht zu erhalten, und das Interesse daran hält sich auch in Grenzen. Allein die gute Aufmachung der CD als Digipack mit einem exzellenten Luis Royo-Cover kann wirklich punkten, denn die Produktion der Scheibe ist mehr als schwach.

Wärend Marcus auf einigen Festivals auftaucht, um seine CD zu verkaufen, nicht um zu spielen, arbeitet er parallel schon an den Songs für das nächste Album. "Witches - Salem (1692 vs. 2001)" ist ein weiterer Alleingang von Marcus, schlägt musikalisch in die gleiche Kerbe wie der Vorgänger und wird von ihm vollmundig als Avantgarde Metal angepriesen.

Die Produktion ist aber wieder alles andere als ausgewogen, wird das Album doch von recht billig klingenden Keyboardsounds dominiert. Gesang, Gitarren und zum Glück auch der schlecht programmierte Drum-Computer, gehen darin ziemlich unter. Somit ist es hauptsächlich ein weiteres Luis Royo-Cover, welches die ein oder anderen Aufmerksamkeit mal auf sich ziehen könnte. Black Lodge veröffentlichen "Witches" 2003 erneut und auch "Black Arts" legt das Label neu auf.

Marcus ist den Arbeiten zu "Witches" mental ziemlich ausgelaugt und schiebt das nächste Album erst mal ein wenig auf die lange Bank. Anstatt also eigene, neue Stücke zu schreiben, befasst er sich lieber mit Songs von Interpreten wie Tori Amos, Chris De Burgh oder den Scorpions und hüllt diese auf "Angelis Deamonae - Wiccan Aftermath" in ein neues Soundgewand. Wie sich das anhört, kann man ab Ende Januar 2005 überprüfen.

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