Porträt

laut.de-Biographie

Dirty Americans

Die Herkunft der Truppe liest sich gut in Rock'n'Roll-Kreisen: Detroit, Heimat der Stooges, der MC5 und der White Stripes. An den Erfolg der Genannten können die Dirty Americans in ihrer Urformation jedoch nicht anschließen. Die Formation The Workhouse Movement, zu der bereits Sänger Myron, Gitarrist Jeff Piper und Basser Pete Bever gehörten, löst sich nach sechs Jahren schließlich 2000 auf. Zwar konnte die Band bereits auf Tourneen mit Slipknot, Disturbed, Fu Manchu und Pitchshifter sowie auf ein Majordebüt ("Sons Of The Pioneers") zurück blicken, doch irgendwann kickte die Jungs der eigene Sound nicht mehr.

Anstatt sich wieder normale 7-5-Jobs zu suchen, geben Myron, Jeff und Pete lieber eine Such-Annonce nach einem Drummer auf. Prompt meldet sich Multi-Instrumentalist Jeremiah Pilbeam, der mit den mittlerweile unbeliebten Metal-Anleihen von Workhorse Movement ohnehin nichts am Hut gehabt hätte. Vielmehr kreiert das verbliebene Trio mit dem neuen Mann einen bodenständig-kickenden Rocksound, der sowohl Platz für psychedelische, als auch für klassisch straighte Momente bietet.

Nachdem die ersten Nummern im Kasten sind, wagen sich die Dirty Americans im Frühjahr 2001 erstmals auf die Bühne, zunächst in Detroit, später in ganz Michigan, Ohio und Wisconsin. Im Sommer 2002 treffen sie 3 Doors Down-Produzent Paul Ebersold, der ihnen Anfang 2003 im Studio behilflich ist. Erneut zeigt das Label Roadrunner Interesse, das schon die 2000er Scheibe der Workhouse Movement veröffentlichte. Hierzulande erscheint das Debütalbum "Strange Generation" im Frühjahr 2004.

Das Album schlägt jedoch nicht so ein wie erhofft. Vor allem die Plattenfirma ist dieser Ansicht und schwups sind sie ihren Deal bei Roadrunner auch schon wieder los. Für diverse Spiele ("Wayne Gretzky Hockey" u.a.) geben sie einige ihrer Songs her. Bis neues Material fertig ist, dauert es jedoch noch eine ganze Weile. Erst im Sommer 2006 erscheint mit "Jack Black Holy Water" eine Single.

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