Porträt

laut.de-Biographie

Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen

Früher war alles Superpunk. 2012 bleiben davon nur noch Sänger und Gitarrist Carsten Friedrichs (auch Booker bei Tapete Records) und Bassist Tim Jürgens (stellvertretender Chefredakteur des Fußballmagazins 11 Freunde) übrig. Sie nennen sich schlicht und einfach Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen (DLDGG). Sonst ändert sich fast nichts. Musikalisch bleiben sie ihrem Stil zwischen Northern Soul, Rumpel-Pop, Punk-Mod und Dandy-Style treu. Dazu wird munter geseufzt und gemotzt, aber immer auf eine zurückhaltende, feine englische Art. Echte Bläser gibt es auch und noch mehr absurde und traurige Geschichten, die nicht jeder kennt.

Bei ihrer ersten Superpunk-Tour gab es null zahlende Gäste. (3. Januar 1999 in Kassel). Derartige Enttäuschungen gibt es seitdem nicht mehr. Natürlich würde man auch gerne mal vor einigen Tausend Zuschauern spielen, aber die Liga ist tiefenentspannt und zufrieden, wenn sie wieder ein Album vervollständigen und auf Konzertreise gehen dürfen. Sie haben Spaß an ihrer Musik ("Ich bin nicht böse geboren") und Songs über den geschundenen Beifahrer von James Dean ("Die Ganze Welt Ist Gegen Mich – Blues für Rolf Wütherich" aus dem Album: "Rüttel Mal Am Käfig, Die Affen Sollen Was Machen") oder den "Großen Kölner Pfandflaschenbetrug".

Unter Vertrag stehen DLDGG beim Hamburger Label Tapete Records und der Inhaber Gunter Buskies spielt auch gleich am Keyboard und Saxophon in der Liga mit. Die anderen musikalischen Gentlemen sind Philip Morten Andernach (Gitarre, Saxophon) und Christoph Kähler am Schlagzeug (Beim Debüt-Album "Jeder Auf Erden Ist Wunderschön" trommelte noch der Ex-Blumfeld Schlagzeuger André Rattay).

Bei DLDGG ist Carsten Friedrichs der Boss. Seinen Label-Chef und Mitspieler Buskies bezeichnet er klar als Gentleman: "Gunther ist ein Gentleman. Und weißt du, was ein Gentleman ist? Einer, der Akkordeon spielen kann, aber es nicht spielt. Das hat Tom Waits mal gesagt, glaube ich." Typen wie Markus Lanz findet er dagegen gewöhnlich und mag dieses Anbiedern nicht, dumme Fragen stellen und dann noch dieses blöde Grinsen (Quelle: http://www.shitesite.de/2016/03/31/interview-mit-die-liga-der-gewoehnlichen-gentlemen/).

Die Liebe zur Musik ist bei DLDGG groß. Das merkt man nicht nur daran, dass regelmäßig Platten aufgenommen werden, sondern auch an den zahlreichen Nebenprojekten und limitierten Veröffentlichungen. Mit Andreas Dorau nahmen sie 2014 als Studioband sein Album "Aus Der Bibliothèque" auf. Und zum Record Store Day 2013 erschien die Doppel-Single "Der Fünfte Four Top" mit Remixen von Frank Popp und Hans Nieswandt auf blauem Vinyl im Klappcover (500 Stück).

"Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" ist ein Fantasyfilm aus dem Jahre 2003. Hier stehen sieben Helden der Literatur im Vordergrund, und die müssen innerhalb von 96 Stunden die Welt retten. DLDGG retten schneller die Menschheit. Da reichen schon ein bis zwei Songs, die für ein gutes Gefühl sorgen. Und bei ihren Live-Konzerten ist die gute Laune garantiert. Diese Band hat Bock auf Musik und demnach gibt es immer ein Happy End mit garantiert glücklichen Zuschauern und zufriedenen Gentlemen.

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