Porträt

laut.de-Biographie

Declan Galbraith

Aufgewachsen im Städtchen mit dem niedlich klingenden Namen Hoo in England wurde Declan Galbraith das Talent als musikalische Wundertüte schon in die Wiege gelegt: Sein Großvater Poppy Ben war selbst Musiker und konnte gleich mehrere Instrumente spielen. Fasziniert von Opis Konzerten trällert auch Declan bald erste Versuche vor sich her.

Es vergehen nur sieben Jahre, bis er sich dann vor fremden Publikum präsentiert: Auf einem Festival zu Ehren von Charles Dickens in Rochester schleicht sich der Bengel auf die Bühne und fängt an zu singen. Einfach so.

Und 'einfach so' wollen die Leute immer mehr Songs hören, schmeißen ihm pfundweise Geld vor die Latschen, mit dem er bald einen neuen Drahtesel finanzieren kann. Declans Eltern jedenfalls staunen nicht schlecht über seinen Mut, seine Stimme - und das tobende Publikum.

Trotzdem dauert es noch ein paar Monate, bis Mom und Dad ihn an verschiedenen Music-Contests teilnehmen lassen. Irgendwann geben sie nach, und so kommt es, dass der kleine Zwuckel richtig absahnt: Innerhalb eines Jahres gewinnt er jeden Wettbewerb und angelt sich 15 Titel. Die arme Konkurrenz.

So ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die großen Plattenfirmen von dem kleinen, klaren Stimmchen aus England hören. Declans erster Studiosong wird eine neue Version von "Walking In The Air", für ein spezielles Christmas-Hit-Album aufgenommen, bei dem auch Stars wie Elton John und Westlife mitwirken.

Auch seine öffentlichen Auftritte mausern sich zu immer größeren Events: So ist er zum Jubiläum von Queen Elizabeth II in der St. Paul's Cathedral zusammen mit dem St. Paul's Choir zu bestaunen. Außerdem tritt er als Special Guest auf einem Konzert von Elton John vor rund 22.000 Leuten auf. 2002 schafft es Declan sogar gemeinsam mit 80.000 anderen Kindern bei einem Event in der Odyssey Arena in Belfast ins Guinness Buch der Rekorde, als sie simultan verbunden einen Choral singen.

Die Lieder von seinen Auftritten, meist alte Klassiker, bedeuten ihm sehr viel. Somit ist es nicht verwunderlich, dass er auf seinem internationalen Debütalbum "Thank You" von 2006 genau diese neu interpretiert.

Auch bei seinem zweiten Studioalbum "You And Me" setzt er weiter auf die Wiederverwertung von Altbekanntem, wie "Nothing Else Matters" oder "Ruby Tuesday". Fraglich ist, ob Declan mit dieser Strategie jemals wieder an alte Erfolge anknüpfen kann. Seine "Engelsstimme" ist nämlich dank des bösen Stimmbruchs inzwischen Geschichte. Immerhin: Für mittlere Chartsplatzierungen reicht es immer noch.

Alben

  • Offizielle Website

    Biografie, Foto-Galerie, Diskografie, Termine usw..

    http://www.declan-galbraith.de

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