Porträt

laut.de-Biographie

Damnation Army

Eigentlich muss man bei Damnation Army von der Übertreibung des Jahrhunderts sprechen. Von einer Armee kann hier nicht die Rede sein, denn dahinter verbirgt sich gerade mal eine einzelne Nase, die sämtliche Songs selber schreibt und auch die Instrumente im Alleingang einspielt.

Bei besagter Nase handelt es sich um den im schwedischen Borgholm lebenden Thomas Nyholm. Der hat seine eigene Vorstellung von Black Metal und fängt ab 2002 an, diese konsequent und ohne fremde Hilfe umzusetzen. Da er sowohl an Gitarre, Bass und Schlagzeug was her macht und auch über ein ordentliches Stimmorgan verfügt, steht dem Plan dank der modernen Aufnahmetechnik nichts mehr im Wege.

Zum ersten Mal lässt er die Welt an seinen musikalischen Ideen auf der EP "Towards Damnation" teilhaben. Dem schließen sich 2003 "Misanthropic Satanarchy" und ein Jahr später "The Art Of The Occult" an. Beide Scheiben erscheinen über das US-Label God Is Myth Records und sind soundtechnisch durchaus als gehoben zu bezeichnen. Genau wie auf dem 2006 erscheinenden "Tyrant" sind Ähnlichkeiten zu Immortal oder Satyricon auszumachen, obwohl vereinzelt schon Thrash und Death Metal-Einflüsse auftauchen.

Vom rohen, direkten Black Metal ist auf "Circle Of The Brave" 2009 kaum mehr was zu hören. Die Wurzeln sind zwar nach wie vor vorhanden, doch musikalisch geht Thomas eher in die Richtung von Amon Amarth. Die Melodien erinnern stellenweise schwer an die schwedischen Kollegen, doch hat das Ganze einen deutlich rockigeren Unterton, als dies bei Entombed der Fall ist.

Da Damnation Army auch nach dem vierten Album das alleinige Baby von Thomas ist, dürfte mit Live-Aktivitäten so schnell nicht zu rechnen sein.

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