Porträt

laut.de-Biographie

Chip Hannah

Der 1965 in Baton Rouge (Louisiana) geborene Chip Hannah dürfte den meisten Musikinteressierten wohl als Drummer der US Bombs oder von One Man Army ein Begriff sein. Als Solo-Sänger und -künstler legt der Mann ebenfalls eine Karriere hin.

Chip wächst in einem Trailerpark in der Stadt auf und kommt durch seine Mutter Martha zum ersten Mal in Kontakt mit Musik. Die Mum singt auf Country-Festen und der kleine Chips sitzt meist in der Nähe und feiert später kräftig mit. Als er 22 ist, macht er sich aber davon, um sich als Drummer einen Namen zu machen. Seine musikalischen Wurzeln setzt er dabei zwar zunächst zurück, doch greift er diese im neuen Jahrtausend wieder auf. So nimmt er in Eigenregie im Laufe der Zeit die Alben "Punk Goes Country" und "Haggard & Cashed Out" auf.

2005 schließt er sich zunächst mit Busted Heart zusammen und nimmt mit ihnen als Sänger die Single "Bluegrass" auf, der ein Jahr später die Scheibe "Sin, Sorrow & Salvation" folgt. Im selben Jahr veröffentlicht er einmal mehr in Eigenregie die Scheibe "The Old Country", auf der ihm Kontrabasser Gary Kotula Jayson James an der Geige und Jimmy Moore an der Gitarre unterstützen. Aufgenommen hat er das Album bei sich im Schlafzimmer, was das bodenständige und ehrliche Feeling noch unterstreicht.

Etwas ähnliches schwebt ihm auch auf seiner nächsten Veröffentlichung vor und so sucht sich der inzwischen in Berlin lebende Musiker Mad Sin-Basser Valle, Drummer Andy Laaf und deren ehemaligen Gitarristen Tex Morton, um mit ihnen unter dem Banner Chip Hannah & The Berlin Three das gleichnamige Album aufzunehmen. Die Scheibe erscheint 2007 über People Like You Records und bietet für Europäer eine vielleicht nur bedingt spannende Mischung aus Country, Bluegrass, Dixie und einem Schuss Rockabilly.

Die Mischung scheint dem Mann zu liegen, denn er tingelt damit durch die Clubs dieser Welt und macht sich wenig später mit denselben Jungs daran, im Wild At Heart-Studio einen Nachfolger aufzunehmen. Dieser hört auf den Namen "Old South Jamboree", erscheint Anfang Februar 2008 und lässt die musikalischen Einflüsse von Hank Williams, Johnny Cash und wie sie alle heißen, deutlich erkennen. Noch bevor die Scheibe in den Regalen liegt, sind Chip und seine Jungs auch schon wieder auf Tour.

Alben

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