Porträt

laut.de-Biographie

Causa Sui

Die 60er Jahre haben bekanntlich die musikalische Welt revolutioniert. Eines der wichtigsten Elemente blieb dabei auf der Strecke: Das zwanglose Improvisieren, das nicht nur Konzerte, sondern auch Studioplatten zu Happenings macht.

Durch das Gedudel von Pink Floyd, Emerson, Lake & Palmer und vor allem Yes verschwinden die Anhänger des "Gehe Mit Dem Fluss" Ende der 70er Jahre allerdings in der Prog Rock-Nische.

Dort gehören in gewisser Hinsicht auch die Dänen von Causa Sui hin. Allerdings nicht ganz, fehlt ihnen doch der Hang zum Bombastischen, der die meisten Progressive Rocker ausmacht.

Mit Jonas Munk (Gitarre, Gesang, Keyboards), Jess Kahr (Bass) und Jakob Skøtt (Schlagzeug) veröffentlichen sie 2005 das selbstbetitelte Debüt, das erstaunliche Wellen schlägt: Die Platte landet in den oberen Etagen der Magazine Mojo oder Rolling Stone und erntet begeisterte Kritiken.

Setzen Causa Sui auch auf dem Nachfolger "Free Ride" (2007) noch verstärkt auf Gesang, versuchen sie sich ab 2008 an einem minimalistischen Ansatz: Mit dem Einstieg des Saxophonisten Jonas Riedenlow verzichten sie fast gänzlich auf Vocals und basteln an verträumten, in sich schlüssigen Stücken, die auf drei Platten mit dem Titel "Summer Sessions" erscheinen.

Zunächst sind diese nur als limitierte Vinyl-Ausgaben mit aufwändigem Artwork zu haben und schnell vergriffen. 2010 kommen sie wieder als Vinyl mit abgespeckter Ummantelung und Dreifach-CD auf den Markt.

Dem minimalistischen Ansatz bleiben sie auch auf "Euporie Tide" (2013) treu. "The group achieves a near-perfect balanc between improv and structure by grounding the tracks in punchy themes, and alternates between passages of savage aggression and pastoral delicacy with aplomb" schreibt das kanadische Magazin Textura über sie.

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