Porträt

laut.de-Biographie

Cantata Sangui

Die Idee, eine Band mit zwei Bassisten zu starten, ist an sich nicht so neu. Cop Shoot Cop haben damit schon einige, interessante Sachen gemacht. Allerdings sind die nicht so weit gegangen, auf Gitarristen komplett zu verzichten. Diesen Ansatz verfolgen die Finnen und Finninnen von Cantata Sangui, die lieber auf zwei Bässe, männliche und weibliche Stimmen, Keyboards und Drums vertrauen.

Von der Besetzung, welche die Band 1997 in Helsinki gestartet und bereits zwei Demos eingespielt hat, ist zur Jahrtausendwende eigentlich keiner mehr übrig. Auch der anfangs noch sehr fusionlastige Sound hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert.

Mittlerweile sitzt Black Bolton hinter den Drums. Den einen Bass bedient Juha Vilhunen, den anderen Mika Hyytinen. An den Keys steht Hanna Sirola. Während Mika und Hanna ein paar Backing Vocals beisteuern, teilen sich Kari Husa und Anna Peinimäki den Hauptgesang.

Musikalisch bewegen sich Cantata Sangui nun im Doom- und Gothic-Bereich, was vor allem dem basslastigen Sound Rechnung trägt. Die zwei Bassisten sind nicht nur Mittel zum Zweck, um sich von den anderen Bands zu unterscheiden. Wenn es der Song verlangt, kommt auch schon mal ein 12-Saiter (!) zum Einsatz. Nachdem sie 2001 ein weiteres Demo aufgenommen haben, liegt die Band über mehrere Jahre weitgehend auf Eis.

Erst 2006 gibt es ein neues musikalisches Lebenszeichen der Band. Mit dieser Promo-CD wollen sie nun wirklich wissen und decken diverse Plattenfirmen mit ihren Aufnahmen ein. Das französische Label Season Of Mist zeigt Interesse, man wird sich tatsächlich handelseinig. Cantata Sangui machen sich an die Aufnahmen zu ihrem offiziellen Debüt, die sich aber noch bis 2008 hinziehen.

Somit bekommt Mika die Veröffentlichung des sehr progressiven und fusionlastigen "On Rituals And Correspondence In Constructed Realities" Ende Januar 2009 schon nicht mehr mit, da er aus familiären Gründen der Band den Rücken kehrt. Seine Platz nimmt Tuomas Tunturituuli ein.

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