Porträt

laut.de-Biographie

Brockdorff Klang Labor

Die Geschichte des Brockdorff Klang Labor beginnt Ende der Neunziger Jahre in Leipzig. Dort besteht in der Erika-von-Brockdorff-Straße ein gleich zwölfköpfiges "Wohnzimmerorchester", das mit Unterstützung elektronischer Instrumente und eines Aufnahmengeräts Tapes einspielt und im Umfeld verteilt.

So entsteht 1997 in der Besetzung Nadja von Brockdorff, Sergej Klang und Robbi Rob "Tausend Bunte Lichter", das allerdings nur in einer Vierer-Auflage erscheint. Auch von der ein Jahr später folgenden EP "Sport Macht Spaß" gibt es nicht mehr Exemplare.

Im Jahr 2000 vervollständigen die Laboranten eine erste, selbstbetitelte Demo-CD. Da sich das Kollektiv jedoch nicht ausschließlich als Musiker sieht, sondern einen ganzheitlicheren künstlerischen Anspruch hegt, führt es im selben Jahr das "Musikdrama" mit Namen "Die Entdeckung der Neuen Welt" auf. Mittlerweile unterstützt Micki MIG die Band als Gitarrist.

Im Laufe der Jahre schrumpft die Laborbesetzung auf zwei Mitglieder zusammen: Nadja von Brockdorff singt in der Hauptsache, Sergej Klang besorgt die Beats und singt ebenfalls. Während eines Auslandsaufenthalt in Manchester, England stößt Ekki Ekk (später Ekki Labor) zum Duo.

Zurück in Deutschland musizieren Nadja, Sergej und Ekki unverzagt drauf los, live unterstützt von Elke LKW, die als Gitarristin und Schlagzeugerin der Band beitritt. Ihr Gastspiel ist nur von kurzer Dauer, dafür kehrt für kurze Zeit Micki MIG zurück.

In dieser Schaffensphase entsteht "Sprich, Erinnerung, Sprich", eine Sammlung von Songs, die beim Leipziger Label-Kollektiv East German International erscheint. Hier findet sich schon der Hit "Frohe Schritte" und einige andere Stücke, die es später auch auf das Debütalbum schaffen sollen.

Dieses hört auf den Namen "Mädchenmusik" und wird 2007 mit Plemo in Hamburg aufgenommen. Tobias Levin zeichnet für die Produktion verantwortlich, so dass die Scheibe im September '07 in den Läden steht. Bereits im Frühjahr erscheint "Frohe Schritte" als Titeltrack einer Vorab-EP.

Alben

Brockdorff Klang Labor - Mädchenmusik: Album-Cover
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  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2007 Mädchenmusik

Kritik von Mathias Möller

Aggressiv fordernde Tanzmusik und heiße Indielektrofeger. (0 Kommentare)

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