Porträt

laut.de-Biographie

Armin Van Buuren

Die Großverdiener im Bereich der elektronischen Musik sind allesamt im Trance-Genre zu finden: Tiesto, Paul Van Dyk, John Digweed, Sander Van Doorn, Ferry Corsten, Paul Oakenfold und Armin Van Buuren gehören allesamt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Vertretern. Was dabei gleich auffällt: DJs aus Großbritannien und den Niederlanden dominieren das große Geschäft.

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Armin Van Buuren kommt 1976 in der niederländischen Universitätsstadt Leiden zur Welt, interessiert sich schon früh für Musik, kauft sich mit 14 Jahren seinen ersten Sampler und leiht von seinem Vater einen Synthesizer aus. Die Experimente tragen schon bald Früchte und seit 1995 veröffentlicht Van Buuren eine Vielzahl an Tracks unter einem guten Dutzend Pseudonymen.

Zunächst noch ein regionales Phänomen, gewinnt seine Karriere Ende der 90er Jahre mit der Singles "Blue Fear" und "Communication" an Fahrt. Die Leser des britischen Magazins DJ Mag werden auf ihn aufmerksam und wählen ihn in ihre Charts, was viele wichtige Bookings in Großbritannien und den USA nach sich zieht. Von 2007 bis 2012 wählen ihn die DJ Mag Leser jedes Jahr auf Platz 1 der DJ-Charts, einzig Ausnahme ist 2011 als David Guetta den Holländer verdrängt.

2001 startet Van Buuren auch seine eigene Radiosendung "A State Of Trance", die sich in den folgenden Jahren zu einem der erfolgreichsten Formate für elektronische Musik im Radio entwickelt. Bis zu 15 Millionen Hörer erreicht van Buuren über UKW und Onlinkanäle. Dabei präsentiert er wöchentlich neue Tracks aus dem Trance und Progressive-Bereich in einem zweistündigen DJ-Set.

Das Konzept ist derart erfolgreich, dass regelmäßig CDs zur Radioshow erscheinen und Van Buuren ab 2012 auf Ibiza eine eigene Partyreihe initiiert, die ebenfalls unter dem Titel "A State Of Trance" firmiert. Dafür sind die größten Clubs der Insel natürlich gerade groß genug: zunächst das Amnesia, wo auch Sven Väth seit Jahren residiert, dann das Privilige.

Auch bei seinen Tourneen, wie seinen Gigs zum 2010er Album "Mirage" setzt der Holländer auf bombastisches Entertainment in Verbindung mit einer seit Jahren gelebten Leidenschaft für die Musik.

"Ich spiele ein neunstündiges Solo-Set und zwischendurch gibt es besondere Live-Performances von Künstlern, die größtenteils an der Entstehung des Albums beteiligt waren. Obendrein gibt es jede Menge Show-Elemente wie eine spezielle Bühnenanfertigung, bewegliche LED-Screens, Lichteffekte, Tänzer und vieles mehr. Um das ganze umsetzen zu können, sind wir jedes Mal mir einer festen Crew von mehr als 40 Leuten unterwegs", so Van Buuren in einem Interview.

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Save My Night
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  • Armin Van Buuren

    Schöne Infos und Sprungbrett ins soziale Netz.

    http://www.arminvanbuuren.com/

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