Porträt

laut.de-Biographie

Ana Johnsson

Anna Lovisa Johnsson aka Ana Johnsson kommt als Kind von Rolph und Carina am 4. Oktober 1977 im schwedischen Göteborg zur Welt. Als Anna noch ein kleines Kind ist, zieht die Familie nach Sunne in der Provinz Värmland um - nicht unbedingt die Gegend, in der normalerweise Rockstars aufwachsen, aber unverhofft kommt eben oft.

Die ersten Karriereschritte unternimmt sie in der Coverband @Groove, wo sie am Mikro steht. Um bessere Auftrittsmöglichkeiten zu ergattern, zieht Anna in die Provinzhauptstadt Karlstad. Während ihrer Schulzeit macht sie ein Austauschjahr in den USA und fast wäre aus der blonden Schwedin nicht ein gefeierter Popstar, sondern eine Profi-Snowboarderin geworden. So nimmt sie mit einigem Erfolg an Meisterschaften teil. Dass sie doch nicht beim Wintersport landet, liegt u.a. an der schwedischen Ausgabe einer Casting-Show.

Anfang 2001 nimmt sie an diesem Wettbewerb teil und gehört zu den glücklichen Gewinnern. Zusammen mit Jenny Karolina Kristina Bergfoth, Malin Catharina Olsson, Susanna Emily Anna Patoleta und Johanna Landt bildet Ana die Girl-Formation Excellence. Die Mädels ziehen anschließend gemeinsam in eine Stockholmer WG, stets begleitet von der TV-Kamera. Die Debüt-Single "Need To Know (Eeenie Meenie Miny Moe)", aus der Feder der Erfolgsproduzenten Tommy Ekman and Christer Sandelin, startet denn auch bis auf Nummer eins der Charts durch. Das Album "Region Of Excellence" fährt ebenfalls Gold ein und die anschließende Tour führt die Damen durch ausverkaufte Häuser.

Aber der Pop, den Excellence darbieten, passt nicht so recht zu den musikalischen Vorlieben Annas. Zwar schreibt sie schon an Songs für das zweite Album der Gruppe, beschließt jedoch 2002, der Girlgroup den Rücken zu kehren, um ihre eigenen musikalischen Visionen zu verwirklichen. Diese tendieren deutlicher in Richtung Rock. Die Demobänder aus den ersten Sessions fallen den Produzenten Marcus Black und Leif Larson (u.a. A*Teens) in die Hände und diese sind überzeugt, einen Rohdiamanten vor sich zu haben.

Aus ihrer Kollabo geht der Song "The Way I Am" hervor, der im Herbst 2003 die schwedischen Charts stürmt. Glück für Ana, wie sie sich nun nennt, dass der Fernsehsender Sat.1 den Song hierzulande für die Kampagne 'Absolut Frühling' aussucht. Folgerichtig entert sie auch Anfang 2004 die deutschen Bestenlisten. Das Image, das sie sich mittlerweile zugelegt hat, ist betont bodenständig. Da mag die Girlgroup-Vergangenheit nicht so recht ins Bild passen und so erwähnt die neue Plattenfirma Sony ihre Vergangenheit als Casting-Sternchen mit keinem Wort.

In Schweden sorgt derweil ihr erstes Album "Cuz I Can" für Furore. Einen absoluten Glücksgriff landet sie, als das Label sie auffordert, einen Beitrag zum Soundtrack von "Spider-Man 2" beizusteuern. "We Are" avanciert zum offiziellen Track des Films und mit einer gehörigen Marketing-Kampagne im Rücken ist die Schwedin auf einmal in aller Munde. Da der kurze Name Ana etwas mickrig ausfällt, veröffentlicht sie fortan unter dem Namen Ana Johnsson. Ihr Debüt "Cuz I Can" erscheint in Deutschland als "The Way I Am".

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