Porträt

laut.de-Biographie

Alizée

Das Talent der kleinen Französin, die mit bürgerlichem Namen Alizée Jacotey heißt, zeigt sich bereits in frühester Kindheit. Schon im Alter von vier Jahren nimmt sie Tanz- und Gesangsunterricht und träumt als kleines Kind von einer großen Karriere als Künstlerin.

Alizée - Blonde
Alizée Blonde
Synthiepop-Sommerreise mit Höhen und Tiefen.
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Erfolg hat die am 21.8.1984 in Ajaccio auf Korsika geborene Alizée jedoch zunächst auf einem anderen Kunstsektor, nämlich der Malerei. Mit elf Jahren nimmt sie an einem Malwettbewerb teil und gewinnt prompt den ersten Platz. Der Preis ist eine Reise zu den Malediven. Außerdem wird ein Flugzeug mit ihrem Siegerbild bemalt und auf den Namen Alizée getauft.

Ihre musikalische Traumkarriere beginnt im April 2000, als sie auf dem Heimweg von einem Casting bei einer Radiostation von einem Freund erfährt, dass bei einem neuen Casting in Paris eine weibliche Stimme gesucht wird, die den Song "Moi ... Lolita" interpretieren soll. Als sie sich dafür bewirbt, ahnt sie weder, wer die Songschreiber sind, noch dass sie die Auserkorene ist.

Nun geht alles sehr schnell. Alizée trifft die französischen Poplegenden Mylene Farmer und Laurent Boutonnat, die mit ihr den Song produzieren. Heraus kommt der französische Sommerhit des Jahres 2001 und ein internationaler Erfolg, der die gerade 17-Jährige zum Teenie- und Sexsymbol pusht.

Im selben Jahr folgt mit "Gourmandises" (kleiner Leckerbissen) ihr Debütalbum, das sich über vier Millionen mal verkauft. Zwei Jahre später erscheint der Nachfolger "Mes Courants Electriques" bei dem wiederum Farmer und Boutonnat mitwirken.

Diesmal reicht es in ihrer Heimat nicht für den Charts-Thron. Sie schrammt ganz knapp an der Pole Position vorbei. Auf der Tour zum Album lässt Alizée fleißig die Kameras mitlaufen. Das Ergebnis erscheint 2004 unter dem Namen "Alizée En Concert" auf DVD. Bis zu einem weiteren Studio-Output vergeht jedoch noch einige Zeit.

Sie trennt sich von ihren Unterstützern Framer und Boutonnat und lässt stattdessen Jérémy Châtelain an die Knöpfchen, mit dem sie mittlerweile verheiratet ist. Das Ergebnis der ehelichen Bemühungen auf dem musikalischen Sektor hört auf den Namen "Psychédélices" und erscheint in Frankreich am 3. Dezember 2007.

Mit den Alben "Une Enfant Du Siècle" (2010) und "5" (2013) kann Alizée nicht mehr an die Anfangserfolge anknüpfen. Auch privat muss sie einen schweren Schlag hinnehmen: 2011 scheitert die die Ehe mit Châtelain. 2013 nimmt die Korsin am französischen "Let's Dance"-Ableger "Danse Avec Les Stars" teil. Dort trägt sie den Sieg davon - und findet im Tänzer Grégoire Lyonnet eine neue Liebe. 2014 erscheint im Zuge der wieder zurückgewonnenen Popularität mit "Blonde" ein neues Album, dem sich im Herbst eine Tournee auf heimatlichem Boden anschließt.

Die Musik von Alizée stellt sich in erster Linie als gut kalkulierter Mix aus melodisch inzeniertem Synthiepop dar, der stark auf die Tanzfläche schielt. Trotz persönlicher Weiterentwicklung haftet der Korsin noch immer das Lolita-Image der Anfangsjahre an. Was zu einem großen Teil an ihrem ihrem kokett-verspielten Jungmädchengesangsstil liegen mag, der sich seit "Gourmandises" nicht sonderlich verändert hat.

Alben

Alizée - Blonde: Album-Cover
  • Leserwertung: 3 Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2014 Blonde

Kritik von Artur Schulz

Synthiepop-Sommerreise mit Höhen und Tiefen. (0 Kommentare)

5 (2013)

Videos

Blonde
Alcaline
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